Die Trends von heute und morgen

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Ein Lichtband für Fernseh-Wellness

Flachbildschirme können die Augen ermüden - LED-Stripes sorgen für Entlastung





Die Farbe der TV-Hintergrundbeleuchtung
lässt sich nach Wunsch verändern.
Foto: djd/Paulmann Licht
(djd). Flachbildschirme werden immer größer, die daran angeschlossenen Lautsprecher und Soundbars immer kraftvoller und klangstärker: Viele Wohnzimmer können heute Kinosälen beinahe Konkurrenz machen. "Hochauflösende Bildschirme bis zu 4K und Surround-Systeme ermöglichen ein Multimedia-Erlebnis, das den Betrachter förmlich in die Handlung des Spielfilms hineinzieht oder ihm das Gefühl gibt, beim Fußballspiel mitten auf der Haupttribüne zu sitzen", schildert Fachjournalist Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Doch Vorsicht: Allzu starke Kontraste zwischen dem hellen Bildschirm und dem abgedunkelten Wohnraum sollte man tunlichst vermeiden.

Lichtbänder entlasten das Auge

Viele haben diesen Effekt schon beobachtet: Wenn auf der Mattscheibe ein wahres Feuerwerk an Lichteffekten und schnellen Bildern abläuft, das Wohnzimmer ansonsten aber ins Dunkle abgetaucht ist, können die Augen schnell ermüden. "Zum Verhindern starker Kontraste kann ein Lichtband rund um den Flachbildschirm hilfreich sein, das den Hintergrund aufhellt", empfiehlt Lichtplaner Torsten Wicke von Paulmann Licht. Der Grund: Fernsehbilder sind meist nicht dauerhaft gleich hell, es gibt schnelle Schnitte und somit einen steten Wechsel von Farben und Helligkeitsstufen, der dem Auge die Seharbeit erschwert. "Deswegen sind LED-Stripes hinter dem TV-Gerät sehr gut geeignet, um das Auge zu entlasten", so Wicke weiter. Erhältlich sind sie in vielen Baumärkten und online unter www.paulmann.com.

Nachrüstung ist sehr einfach

Moderne Leuchtdioden-Technik macht die Nachrüstung dabei zum Kinderspiel: Die Lichtquellen sind so klein, dass sie auf einem schmalen, selbstklebenden Band Platz finden - und zugleich so energiesparend, dass ein USB-Anschluss als Stromquelle genügt. Damit wird das Lichtband einfach per USB-Stecker an das TV-Gerät angeschlossen, ein separater Stromanschluss ist nicht erforderlich. Einmal auf der Rückseite des Bildschirms befestigt, hellen die Stripes nicht nur den Hintergrund auf, sondern lassen sich zugleich für stimmungsvolle Lichteffekte nutzen. Mit einer Fernbedienung ist es möglich, die Lichtfarbe nach Wunsch zu wechseln und verschiedene Lichteffekte einzustellen. Besonders praktisch: Die Einstellungen bleiben nach dem Aus- und erneutem Einschalten gespeichert.

Energieverbrauch per Handy checken

Mit speziellen Apps lassen sich die Energiekosten schnell überprüfen und senken

Apps und elektronische Gadgets erleichtern
den Alltag und helfen, zum Beispiel die
Energiekosten besser zu managen.
Foto: djd/E.ON
(djd). Die elektronische Revolution ist längst im Alltag angekommen: Apps und elektronische Gadgets helfen, sportlicher und gesünder zu leben, seine Zeit besser zu planen und bares Geld zu sparen. "Doch langfristig überzeugen kann eine App nur, wenn sie einen echten Mehrwert bietet und das Leben erleichtert", meint Martin Blömer, IT-Fachautor beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Dazu zählt beispielsweise auch ein smarter Check für den Strom- und Gasverbrauch. Die Idee dahinter: Wer seinen Verbrauch kennt und mit dem Durchschnittsverbrauch in Relation zu Haushalten vergleichbarer Größe setzen kann, hat bereits den ersten Schritt zu einer Senkung seiner Energierechnung getan.

Mit anderen Haushalten vergleichen

Beim "SmartCheck" von E.ON beispielsweise legt der Nutzer analog zu Facebook und Co. ein Profil an - und zwar ein Haushaltsprofil. Damit schafft er die Grundlage für den Vergleich mit Haushalten, die seinem eigenen in Größe und Verbrauchsgewohnheiten ähnlich sind. Danach genügt die Eingabe der aktuellen Zählerstände, um umgehend verschiedene Informationen zu erhalten. Zum Beispiel: Liegt der Verbrauch im Vergleich zu hoch? Passen aktuelle monatliche Abschlagszahlungen und tatsächlicher Verbrauch noch zusammen, oder sollten sie nach oben oder unten korrigiert werden? Eventuelle Anpassungen können sofort online vorgenommen werden - unnötige Überzahlungen oder unangenehme Nachzahlungen zum Jahresende lassen sich damit vermeiden. Die kostenfreie App findet man unter https://smartcheck.eon.de.

Spartipps checken und eigene Tipps "teilen"

Wer sparen will, bekommt die Tipps dafür gleich mitgeliefert: W-Lan-Router im Urlaub abschalten, mit schaltbaren Steckdosen unnötigen Standby-Betrieb von Fernseher und anderen elektronischen Anlagen vermeiden, beim Neukauf elektrischer Geräte auf die Energieeffizienzklasse achten, Altbaufenster mit Silikon besser abdichten. Und wer eigene Spartipps hat, kann sie der Nutzer-Community direkt mitteilen und so dazu beitragen, dass auch andere von den Erfahrungen profitieren können.

Besser hören dank Handy

Smartphones können Hörgeräteträgern zu mehr Lebensqualität verhelfen




Im Freien telefonieren und alles mühelos
verstehen - das funktioniert, wenn sich
Hörgerät und Smartphone drahtlos verbinden.
(djd). Hörgeräte sind heute so klein, dass sie kaum noch auffallen. Doch der Komfort, den sie bieten, wird immer umfangreicher. Einige Modelle lassen sich jetzt sogar über das Smartphone steuern. Bequem und unauffällig können Nutzer so individuelle Anpassungen an jede Hörsituation vornehmen. Außerdem werden Handy, Tablet und Co. dank der smarten Technik direkt mit dem Hörgerät verbunden. Im Alltag bietet das entscheidende Vorteile.

Unterstützung vom Smartphone

Bisher brauchten Hörgeräteträger häufig kleine Zusatzmodule, die an die Kleidung gesteckt oder um den Hals getragen wurden, um zum Beispiel Telefongespräche direkt aufs Ohr zu leiten. Heute übernimmt das Handy diesen Job und verbindet sich drahtlos mit dem Hörgerät. Über eine App - zum Beispiel für das iPhone oder das Samsung Galaxy - lassen sich auch viele Funktionen bequem steuern, etwa der Sprachfokus: Sitzt man beim Lieblingsitaliener, richtet man über das Smartphone die Mikrofone des Hörgeräts auf den Gesprächspartner; ebenso lassen sich Störgeräusche und im Freien zusätzlich Windgeräusche dämpfen.

Bei Apple-Geräten ist zudem Soundstreaming ohne Zusatzgeräte möglich. Das bedeutet, der Ton von Handy, Tablet oder MP3-Player wird direkt in die Hörgeräte übertragen. "Möglich ist das, weil die Kommunikation zwischen Smartphone und Hörgerät auf derselben Frequenz läuft wie WLAN und Bluetooth, nämlich auf 2,4 Gigahertz", erklärt Joachim Gast, Geschäftsführer beim Hörgerätehersteller GN ReSound. Dadurch kommen Musik, der Ton von Videos, Navigationsprogramme oder Bildtelefonie mit bestem Klang in den Hörgeräten an. Weitere Informationen zu den modernen Systemen gibt es unter www.resound.com.

Kompetente Beratung

Obwohl die smarte Technologie erst seit kurzer Zeit auf dem Markt ist, zeigt sich schon jetzt, dass sie die Hemmschwelle, sich für ein Hörgerät zu entscheiden, deutlich senkt. "Gutes Hören gehört jedoch immer in die Hände von Experten", sagt Joachim Gast. "Daher sind die Hightech-Lösungen ausschließlich in Hörakustik-Fachgeschäften erhältlich. Nur dort können sie kompetent und individuell durch Hörakustiker eingestellt werden."

Das Risiko surft immer mit

Bei der Weitergabe persönlicher Daten im Internet sollte man zurückhaltend sein

Vielen Internetnutzern ist nicht bewusst,
welche Datenspur sie mit jedem
Klick online hinterlassen.
Foto: djd/Deutsche Telekom
(djd). Knapp die Hälfte aller deutschen Internetnutzer ist bereits Opfer von Internetkriminalität geworden, das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Computerhilfe der Deutschen Telekom. 48 Prozent - also fast die Hälfte der 1.070 Befragten - ist schon einmal in Kontakt mit sogenannten Schadprogrammen gekommen. Diese können durch Öffnen von E-Mail-Anhängen oder beim Download von Daten aus dem Netz den Rechner infizieren. Einmal installiert, können Computerviren, Trojaner oder Computerwürmer großen Schaden anrichten. Weitere acht Prozent der User sind bereits Opfer von Phishing-Delikten geworden oder im schlimmsten Fall sogar von Identitätsdiebstahl (vier Prozent).

Vielen Internetnutzern ist nicht bewusst, welche Datenspur sie mit jedem Klick online hinterlassen. Gefragt, welche Daten sie ohne größere Bedenken im Internet weitergeben, gaben 54 Prozent ihren Namen an, die Hälfte auch ihre E-Mail-Adresse. Deutlich sensibler gehen die Befragten mit ihrer Anschrift um, hier waren es nur 29 Prozent, die sie bedenkenlos weitergaben. Ähnlich das Bild bei Telefonnummer (21 Prozent) und Fotos (13 Prozent).

Empfehlungen für den Schutz persönlicher Daten

"Besser als nachträglich aktiv zu werden ist es, bei der Weitergabe persönlicher Daten im Internet grundsätzlich zurückhaltend zu sein", empfiehlt Jochen Beck, Experte von der Computerhilfe. User sollten generelle Sicherheitstipps beachten: Die Software sollte auf dem neuesten Stand sein, auf internetfähigen Geräten sollten sichere Passwörter verwendet und regelmäßig gewechselt werden. Beim Download von Daten ist Vorsicht geboten: "Man sollte diese ausschließlich von vertrauenswürdigen Seiten der Hersteller laden", rät Beck. Das WLAN-Netzwerk sollte mit einem aktuellen Verschlüsselungsstandard gesichert sein. Und schließlich sollten private Fotos und Informationen in sozialen Netzwerken nicht öffentlich gepostet werden. Wenn trotzdem etwas schiefgegangen ist, hat laut Umfrage die Mehrheit der Opfer von Internetkriminalität das Problem selbst in den Griff bekommen. Das trifft aber lediglich für die jüngeren Internetnutzer zu: Die über 50-Jährigen gaben mehrheitlich an, das Problem nur mit fremder Hilfe gelöst zu haben.

Schnelle und kompetente Hilfe

Die Computerhilfe der Telekom beispielsweise leistet zum günstigen monatlichen Preis schnelle und kompetente Hilfe. Unter der kostenfreien Hotline 0800-330-1472 unterstützen IT-Experten Anwender dabei, internetfähige Geräte vor Gefahren aus dem Netz zu schützen. Im Ernstfall führen sie eine vollständige Systemprüfung durch, entfernen Schadsoftware und laden Sicherheitsupdates. Die Fachleute helfen telefonisch und per gesichertem Fernzugriff oder zusätzlich - je nach Tarif - auch vor Ort weiter. Der Service ist Microsoft- und Apple-zertifiziert und in drei kostentransparenten Paketen buchbar. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.telekom.de/computerhilfe.

Verblüffend realistisches Klangverhalten

Die TransAcoustic-Technologie verleiht Flügeln und Klavieren neue Dimensionen

Die "TransAcoustic"-Technologie überträgt die digitalen
Klänge direkt zum hölzernen Resonanzboden des Pianos
und verwandelt so das gesamte Instrument in einen Lautsprecher.
Foto: djd/YAMAHA MUSIC EUROPE
(djd). Bei Pianos haben Musikfreunde mittlerweile die Qual der Wahl: Für jeden Spieler - ob jung oder nicht mehr ganz so jung - gibt es maßgeschneiderte Instrumente für das jeweils individuelle Können und die individuellen Bedürfnisse. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich in den letzten Jahren sogenannte Hybrid-Pianos, dabei handelt es sich um akustische Klaviere mit Stummschaltung und elektronischer Klangerzeugung.

Musikfans können damit Beides: ein echtes Klavier spielen und parallel über Kopfhörer im Silent-Modus auf elektronische Sounds zugreifen. Noch einen deutlichen Schritt weiter geht nun die sogenannte "TransAcoustic"-Technologie: "Klavierspielen ohne Kopfhörer mit regelbarer Lautstärke - das ist eine Revolution", urteilt beispielsweise das Fachmagazin "Keyboards" (Ausgabe 5/6 2015).

Authentischer Klang - und viel Raum für Kreativität

Die von Yamaha entwickelte Technologie überträgt die digitalen Klänge direkt zum hölzernen Resonanzboden des Pianos und verwandelt so das gesamte Instrument in einen Lautsprecher. Kein Ton, den Spieler oder Publikum hören, ist synthetisch, sondern alle Töne entstehen live im Resonanzboden. Die erstaunliche Konsequenz: Auch wenn die Saiten nicht angeschlagen werden, entsteht beim Spiel ein unverkennbar akustischer Klang. Die Vibrationen des Resonanzbodens erreichen die Saiten des Klaviers und lassen diese mitschwingen. Die innovative Technologie wird nun beim U1-Klavier, bei Klavieren der YUS-Serie sowie bei den Flügeln GC1, C1X und C3X angeboten.

Wie bei Silent Pianos kommen die Hämmer auf Wunsch nicht in Kontakt mit den Saiten, stattdessen werden digitale Klänge abgespielt. Allerdings benötigt der Pianist weder Kopfhörer noch zusätzliche Verstärkung, weil der Klang über den Resonanzboden wiedergegeben wird. Neben der Lautstärke kontrolliert der Spieler auch die Klangauswahl - vom Konzertflügel über E-Pianos bis hin zu Marimba oder Cembalo. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt - besonders wenn man akustische und digitale Klänge kombiniert. So gesellen sich beispielsweise sanfte Streicher zum natürlichen Ton des Pianos. Man kann sogar bereits aufgezeichnete Stücke abspielen und damit das eigene Spiel begleiten.

Fachmagazin: "Gesamtsound wird als eine Klangquelle wahrgenommen"

"Klangverhalten und -bild des elektronischen Flügelsounds sind verblüffend realistisch", meinten die Experten vom Fachmagazin "Keyboards". In Zusammenhang mit dem akustischen Klavier dürfe man den Vorteil genießen, dass der komplette Gesamtsound im Instrument zusammengeführt und als eine einzige Klangquelle wahrgenommen werde. Wer im Übrigen bis zum 15. Januar 2016 die Aktion "Silence is golden" nutzt und sich für einen Umstieg auf ein Klavier oder einen Flügel mit "TransAcoustic"-Technologie entscheidet, erhält einen Extrabonus von bis zu 2.000 Euro für sein altes Piano. Unter www.yamaha.de gibt es alle Details und Ansprechpartner im Fachhandel vor Ort.

Perfekt vernetzt

Die vernetzte Küche verpricht Komfort und multimediale Erlebnisse

Licht-und Soundsystem, Home-Connect-Geräte und
höhenverstellbare Arbeitsflächen: In der vernetzten
Küche lässt sich alles über ein Mobilgerät steuern.
Foto: djd/KüchenTreff GmbH & Co. KG
(djd). Flüsterleise Spülmaschinen, selbstreinigende Backöfen, Kühlschränke mit unterschiedlichen Temperaturzonen oder Dunstabzugshauben, die auf Knopfdruck hinter dem Kochfeld verschwinden: Seitdem sich die Küche zum Mittelpunkt der Wohnung gewandelt hat, steigern smarte Techniken und Funktionen den Komfort und auch den Spaß spürbar. "Vor allem die zunehmende Digitalisierung des Küchenbereichs eröffnet völlig neue Perspektiven", sagt Bauen-Wohnen-Experte Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Multimediales Erlebnis

Dabei kann man sich dann direkt vom Tablet in der Küche Ideen fürs Mittagessen holen, den Backofen von überall komfortabel via Smartphone steuern und sogar vom Büro aus über eine App die winzige Kamera im Kühlschrank aufrufen, um zu sehen, ob noch genug Milch da ist. "Die neuen netzwerkfähigen Hausgeräte bringen einen ungeahnten Komfort und flexiblen Anwendungsnutzen", bestätigt Marko Steinmeier, Chefeinkäufer der Einkaufsgemeinschaft KüchenTreff. Mit der sogenannten Home Connect App lassen sich die Hausgeräte über Smartphone und Tablet-PC steuern. Zusätzlich erhält man beispielsweise Infos zum Gerätestatus oder eine Hilfestellung bei möglichen Störungen. "Über ein Mobilgerät können aber nicht nur die Geräte gesteuert werden, sondern auch das Licht- und Soundsystem", so Steinmeier.

Clevere Lichtplanung

Soundmodule, die mit dem Tablet oder Smartphone via Bluetooth bedient werden, verstecken sich etwa unter Tischen, können in die Decke oder in Möbel eingebaut werden - so lässt sich das Smartphone als Musikquelle auch in der Küche nutzen. Für Wohlfühlatmosphäre sorgt ebenso eine gut geplante Lichttechnik, die sich individuell über das Mobilgerät steuern lässt. Farbtöne und Helligkeit können gezielt angepasst werden, bieten damit je nach Wunsch eine behagliche Lichtstimmung fürs gemeinsame Essen oder ein natürliches und blendfreies Licht zum Arbeiten. Mehr Informationen zur vernetzten Küche und einen Videoclip zum Thema gibt es unter www.kuechentreff.de.

Höhenverstellbare Arbeitsplatten per Knopfdruck

Eine wichtige Rolle in der Küche spielt die Ergonomie - zum Beispiel die optimale Höhe der Arbeitsfläche. "Für jeden gibt es eine ideale Arbeitshöhe, die rückenschonendes Arbeiten ermöglicht. Doch oftmals sind die Küchenarbeitsplatten zu niedrig oder zu hoch", erklärt Marko Steinmeier. Mit einem speziellen System, das unsichtbar in den Küchensockel montiert wird, lässt sich die Arbeitsplatte verstellen - per Knopfdruck oder ebenfalls ganz einfach über das Mobilgerät. Vor allem für Familien oder Paare, unter denen große Größenunterschiede bestehen, sei eine höhenverstellbare Arbeitsplatte praktisch, betont der Küchenfachmann. Bei der Planung einer modern vernetzten Küche sollte man im Übrigen auf eine komfortable Stromversorgung achten. USB-Ladestationen beispielsweise können die mobilen Endgeräte an Ort und Stelle mit Energie versorgen, so dass die Akkukapazität kein Problem mehr ist.

Automatisieren und sparen

Intelligente Heizsysteme senken den Energieverbrauch

Wärmepumpen kann man heute über WLAN
ganz einfach vom Smartphone oder Tablet-PC
aus steuern oder überwachen.
Foto: djd/Initiative Wärme+/Vaillant
(djd). Was bei Multimedia- oder Haushaltsgroßgeräten mittlerweile selbstverständlich ist, findet sich nun auch immer öfter im Hauswärmebereich: Smarte Techniken und intelligente Funktionen, die den Komfort spürbar steigern und dabei für eine verbesserte Energiebilanz sorgen. "Bei der Warmwasserversorgung mit elektronischen Durchlauferhitzern zum Beispiel gehören Fernbedienungen längst zum Standard", berichtet Roland Grabmair von der Initiative Wärme+ in Berlin. Gerade für Durchlauferhitzer hinter einer Wandverkleidung oder unter der Küchenspüle ist das praktisch.

Den eigenen Verbrauch immer im Blick

Moderne Geräte lassen sich nicht nur einfach einstellen, auch den Überblick über den Energieverbrauch behält man auf diese Weise leichter. So kann man sich individuelle Werte wie Nutzungsdauer oder den Energie- und Wasserverbrauch anzeigen lassen und bei hohen Verbrauchswerten rechtzeitig gegensteuern. Hinzu kommen Spezialprogramme wie die "Wellness-Dusche" oder ein Eco-Modus. Und manche Geräte-Displays geben zusätzlich farbige Signale und zeigen zum Beispiel einen niedrigen Energieverbrauch mit einer grünen Leuchte an oder schalten bei hohen Wassertemperaturen auf Rot. Unter www.waerme-plus.de gibt es weitere Tipps und Informationen zum Energiesparen mit cleverer Technik.

Die Heizung auf den individuellen Tages- und Wochenplan abstimmen

Intelligente Regeltechnik für die elektrische Fußbodentemperierung hilft ebenfalls bei der Senkung der Energiekosten. Durch die Anzeige der Verbrauchswerte lassen sich etwa Einstellungen optimieren: Timer-Thermostate können auch komplette Wochenpläne abbilden und somit optimal auf den tatsächlichen Wärmebedarf abgestimmt werden. So fährt die Temperatur zum Beispiel herunter, wenn alle Bewohner aus dem Haus gehen, und rechtzeitig vor dem Heimkommen wieder hoch. Werden die Regler außerdem mit einem Fensterkontakt verknüpft, verhindern sie zusätzlich Wärmeverluste durch die geöffneten Fenster.