Die Trends von heute und morgen

Neuer Apple TV 4K startet am 13. November: A19, AV1 und besseres Heimkino

Smart-TV mit Streaming-Diensten – passend zum neuen Apple TV 4K
Streaming, Smart Home und Heimkino wachsen immer stärker zusammen. Foto: Jakub Zerdzicki / Pexels

Apple bringt am 13. November 2026 eine neue Generation des Apple TV 4K auf den Markt. Mit einem deutlich schnelleren A19-Chip, Unterstützung für effizienteres AV1-Streaming, integrierten Fernfeldmikrofonen und neuen Möglichkeiten für Heimkino und Smart Home entwickelt sich die kleine Streaming-Box immer stärker zur Multimedia-Zentrale für das Wohnzimmer. In Deutschland kostet der Apple TV 4K der vierten Generation 349 Euro.

Streaming-Player haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Während Geräte wie Apple TV ursprünglich vor allem dafür gedacht waren, Filme und Serien auf den Fernseher zu bringen, übernehmen sie inzwischen zahlreiche weitere Aufgaben. Sie dienen als Spieleplattform, Smart-Home-Zentrale, Musikplayer und Kommunikationsgerät.

Mit der vierten Generation des Apple TV 4K baut Apple genau diese Bereiche weiter aus. Besonders interessant sind dabei die deutlich gesteigerte Leistung, neue Heimkino-Funktionen und die engere Verzahnung mit dem Smart Home.

A19-Chip sorgt für deutlich mehr Leistung

Im neuen Apple TV 4K arbeitet der A19-Chip. Nach Angaben von Apple steigt die CPU-Leistung gegenüber der vorherigen Generation um bis zu 50 Prozent. Die Grafikleistung soll sogar bis zu doppelt so hoch ausfallen.

Im normalen Alltag dürfte sich die zusätzliche Leistung vor allem durch schnellere Menüs, kürzere Ladezeiten und flüssigere Animationen bemerkbar machen. Gleichzeitig schafft die stärkere Hardware mehr Reserven für anspruchsvollere Apps und Spiele.

Apple Arcade und Spiele aus dem App Store spielen deshalb eine immer größere Rolle. Der Apple TV 4K soll nicht mit klassischen Spielekonsolen konkurrieren, entwickelt sich aber zunehmend zu einer interessanten Plattform für Gelegenheitsspieler.

Neuer AV1-Decoder soll Streaming effizienter machen

Eine wichtige Neuerung steckt ebenfalls direkt im A19-Chip: Apple integriert erstmals einen dedizierten AV1-Decoder in den Apple TV 4K.

AV1 ist ein moderner Videocodec, mit dem hochauflösende Videos effizienter übertragen werden können. Vereinfacht ausgedrückt lässt sich bei vergleichbarer Bildqualität die benötigte Datenmenge reduzieren.

Das kann insbesondere bei hochauflösendem 4K-Streaming Vorteile bringen. Eine geringere benötigte Bandbreite kann beispielsweise bei langsameren Internetanschlüssen oder stark ausgelasteten Heimnetzwerken hilfreich sein.

Der Apple TV 4K unterstützt außerdem weiterhin moderne Bild- und Tonstandards wie 4K, Dolby Vision, HDR10+ und Dolby Atmos. Damit bleibt das Gerät vor allem für Nutzer interessant, die einen hochwertigen Fernseher und ein entsprechendes Soundsystem verwenden.

Apple TV hört jetzt auch ohne Fernbedienung zu

Neu sind drei integrierte Fernfeldmikrofone. Dadurch kann Siri angesprochen werden, ohne dass die Siri Remote in die Hand genommen werden muss.

Apple setzt dabei auf eine Echounterdrückung, die Stimmen auch dann erkennen soll, wenn gerade Musik, ein Film oder eine Fernsehsendung läuft. So lassen sich beispielsweise Inhalte suchen oder Smart-Home-Geräte steuern, ohne zunächst nach der Fernbedienung greifen zu müssen.

Die Unterstützung der Fernfeldmikrofone für Siri ist laut Apple unter anderem auch bei deutschsprachiger tvOS-Einstellung vorgesehen.

Die Siri Remote lässt sich leichter wiederfinden

Auch die Fernbedienung wurde überarbeitet. Die neue Siri Remote unterstützt Apples „Wo ist?“-Funktion und kann bei der Suche nach der Fernbedienung einen Ton abspielen.

Mit kompatiblen neueren iPhones ist zusätzlich eine Genaue Suche möglich. Das dürfte vor allem Haushalten bekannt vorkommen, in denen die kleine Fernbedienung regelmäßig zwischen Sofakissen oder unter einer Decke verschwindet.

Die neue Fernbedienung ist zudem nicht ausschließlich mit dem aktuellen Modell kompatibel. Apple nennt auch ältere Apple-TV-Generationen als unterstützte Geräte, wobei nicht sämtliche Suchfunktionen mit jeder Kombination verfügbar sind.

Vier HomePods verwandeln Apple TV in ein Surround-System

Besonders interessant für Heimkino-Fans ist die neue Audiofunktion. Erstmals lassen sich vier HomePod-Lautsprecher gemeinsam mit dem neuen Apple TV 4K für ein Surround-Sound-System verwenden.

Möglich ist dies entweder mit vier HomePod mini 2 oder vier HomePod der zweiten Generation. Dabei befinden sich zwei Lautsprecher vorne und zwei hinten im Raum.

Die Geräte erkennen laut Apple ihre Position und passen Audio-Timing und Lautstärke automatisch an die jeweilige Aufstellung an. Apple möchte damit ein möglichst unkompliziertes Surround-Erlebnis ermöglichen, ohne dass ein klassischer AV-Receiver eingerichtet werden muss.

Für Nutzer, die bereits mehrere HomePods besitzen, könnte der Apple TV 4K dadurch zu einer interessanten Alternative zu klassischen Heimkino-Lösungen werden.

Mehr als nur Streaming: Apple TV wird zum Smart-Home-Hub

Eine weitere wichtige Rolle übernimmt der Apple TV 4K als Zentrale für Apple Home. Kompatible Smart-Home-Geräte können über den Apple TV miteinander verbunden und auch von unterwegs gesteuert werden.

Besitzt man beispielsweise eine kompatible Video-Türklingel, kann beim Klingeln direkt auf dem Fernseher angezeigt werden, wer vor der Tür steht. Je nach installiertem Zubehör lassen sich anschließend weitere Aktionen auslösen, beispielsweise eine Tür öffnen oder andere Smart-Home-Geräte steuern.

Automationen, Gastzugänge, Thread und HomeKit Secure Video gehören ebenfalls zum Funktionsumfang des neuen Geräts.

Gerade die neuen Fernfeldmikrofone machen diesen Bereich interessanter. Lampen, Szenen und anderes kompatibles Zubehör können künftig direkt über den Apple TV per Sprachbefehl gesteuert werden.

Apple baut sein Wohnzimmer-Ökosystem weiter aus

Apple TV steht inzwischen nicht mehr nur für Filme und Serien. Mit Apple Music wird die Streaming-Box zum Musikplayer, Apple Arcade bringt Spiele auf den großen Bildschirm und Apple Fitness+ kann das Wohnzimmer in einen Trainingsraum verwandeln.

Über die Integrationskamera eines kompatiblen iPhone oder iPad sind außerdem FaceTime-Anrufe direkt über den Fernseher möglich. Persönliche Fotos aus iCloud lassen sich ebenfalls als Bildschirmschoner oder Diashow auf dem großen Bildschirm anzeigen.

Apple verfolgt damit eine klare Strategie: Der Fernseher soll zunehmend zum Mittelpunkt eines vernetzten Apple-Haushalts werden.

349 Euro sind allerdings eine Ansage

In Deutschland kostet der Apple TV 4K der vierten Generation 349 Euro. Damit gehört die Streaming-Box weiterhin klar zu den höherpreisigen Geräten ihrer Kategorie.

Wer lediglich Netflix, YouTube, Prime Video oder andere Streaming-Dienste auf einem Fernseher nutzen möchte, findet deutlich günstigere Alternativen. Viele moderne Smart-TVs bringen entsprechende Apps ohnehin bereits mit.

Der Mehrwert des Apple TV liegt deshalb vor allem im Gesamtpaket: hohe Performance, lange Softwareunterstützung, Integration mit iPhone und iPad, Smart-Home-Funktionen, Apple-Dienste und die neuen Heimkino-Möglichkeiten.

Besonders interessant ist das Gerät daher für Haushalte, die bereits mehrere Apple-Produkte verwenden.

Marktstart am 13. November 2026

Der neue Apple TV 4K kann bereits vorbestellt werden. Die Auslieferung und der reguläre Verkaufsstart beginnen am Freitag, den 13. November 2026.

Zum Lieferumfang gehören der Apple TV 4K, die Siri Remote der vierten Generation und ein Netzkabel. Ein HDMI-Kabel gehört laut Apple nicht zum Lieferumfang und muss bei Bedarf separat erworben werden.

Fazit: Apple TV wird immer mehr zur Wohnzimmer-Zentrale

Die vierte Generation des Apple TV 4K ist mehr als ein gewöhnliches Leistungsupdate. Der A19-Chip sorgt für deutlich mehr Reserven, AV1 macht die Streaming-Plattform technisch zukunftsfähiger und die neuen Fernfeldmikrofone erweitern die Bedienungsmöglichkeiten.

Besonders spannend sind die neuen Heimkino- und Smart-Home-Funktionen. Vier HomePods als Surround-System, die Steuerung vernetzter Geräte und eine immer stärkere Integration mit iPhone, iPad und Apple-Diensten zeigen deutlich, wohin Apple mit dem Gerät möchte.

Für reine Streaming-Nutzer dürften 349 Euro weiterhin vergleichsweise viel Geld sein. Wer allerdings bereits tief im Apple-Ökosystem steckt und Streaming, Smart Home und Heimkino miteinander verbinden möchte, bekommt mit dem neuen Apple TV 4K eine ausgesprochen vielseitige Multimedia-Zentrale.

Windows 11 wird schneller: Microsoft optimiert PCs mit 8 GB RAM

Windows 11 auf einem modernen Laptop – Microsoft optimiert PCs mit 8 GB RAM
Windows 11 soll auf Rechnern mit 8 GB Arbeitsspeicher spürbar schneller reagieren. Foto: Sommart Sopon / Pexels

Viele günstige Notebooks und Komplett-PCs werden auch 2026 noch mit 8 GB Arbeitsspeicher angeboten. Gleichzeitig benötigen Windows, Browser und moderne Anwendungen immer mehr Ressourcen. Microsoft hat Windows 11 deshalb gezielt für Rechner mit 8 GB RAM optimiert. Im Alltag sollen sich die Verbesserungen durch schnellere Reaktionszeiten und flüssigeres Multitasking bemerkbar machen.

Microsoft hat Anfang November 2026 neue Details zu den Optimierungen veröffentlicht. Ziel ist es nicht, aus einem günstigen Einsteiger-PC eine Hochleistungsmaschine zu machen. Windows soll vielmehr den vorhandenen Arbeitsspeicher effizienter nutzen und gerade bei alltäglichen Aufgaben schneller reagieren.

Windows 11 soll bis zu 20 Prozent schneller reagieren

Nach Angaben von Microsoft reagieren wichtige Windows-Funktionen auf PCs mit 8 GB RAM inzwischen bis zu 20 Prozent schneller als noch zu Beginn des Jahres 2026. Dazu gehören unter anderem das Startmenü, die Windows-Suche, Rechtsklick-Menüs, die Einstellungen, das Snipping Tool und der Datei-Explorer.

Windows priorisiert dabei kurzfristig Aufgaben, die der Nutzer gerade unmittelbar ausführt. Hintergrundprozesse wie beispielsweise die Suchindizierung können für kurze Zeit zurückgestellt werden. Dadurch soll das System auch dann reaktionsfähig bleiben, wenn im Hintergrund bereits zahlreiche Prozesse laufen.

Bis zu 40 Prozent schnelleres Multitasking

Besonders deutlich sollen die Verbesserungen beim Multitasking ausfallen. Microsoft hat dafür in einem Labortest ein anspruchsvolles Nutzungsszenario simuliert.

Auf einem PC mit 8 GB Arbeitsspeicher wurden nacheinander 20 Browser-Tabs in Microsoft Edge, ein 4K-Video, große Word-, PowerPoint- und Excel-Dateien, Outlook sowie der Datei-Explorer geöffnet. Sämtliche Anwendungen blieben während des Tests geöffnet.

Mit den aktuellen Optimierungen wurde dieser Arbeitsablauf laut Microsoft bis zu 40 Prozent schneller abgeschlossen als mit den Anfang 2026 verwendeten Windows-Versionen.

Dabei sollte allerdings berücksichtigt werden, dass es sich um einen Labortest von Microsoft handelt. Die tatsächlichen Leistungsunterschiede hängen unter anderem vom Prozessor, der SSD, der installierten Software und der individuellen Nutzung des PCs ab.

Windows hält mehr Daten im Arbeitsspeicher

Ein wichtiger Bestandteil der Verbesserungen betrifft die Speicherverwaltung von Windows 11. Bereits seit vielen Jahren nutzt Windows eine sogenannte Speicherkomprimierung. Weniger aktive Daten werden dabei komprimiert im Arbeitsspeicher gehalten, anstatt sie direkt auf das deutlich langsamere Laufwerk auszulagern.

Microsoft hat dieses Verfahren speziell für Computer mit 8 GB RAM weiter optimiert. Dadurch können nach Angaben des Unternehmens bis zu 2 GB mehr aktive Daten im Arbeitsspeicher verbleiben.

Das kann sich beispielsweise bemerkbar machen, wenn zahlreiche Browser-Tabs und Programme gleichzeitig geöffnet sind. Anwendungen, die längere Zeit nicht verwendet wurden, müssen dadurch seltener vollständig neu geladen werden, wenn der Nutzer zu ihnen zurückkehrt.

Auch Microsoft 365, Edge und Widgets benötigen weniger Speicher

Die Verbesserungen beschränken sich nicht nur auf Windows selbst. Microsoft hat gleichzeitig mehrere häufig verwendete Anwendungen und Systemfunktionen optimiert.

Word, Excel, PowerPoint und Outlook sollen effizienter mit dem Arbeitsspeicher umgehen. Zusammen mit weiteren Windows-Optimierungen konnte der zusätzliche Speicherbedarf in bestimmten Multitasking-Tests laut Microsoft um bis zu rund 900 MB reduziert werden.

Auch die Widgets wurden angepasst. Auf PCs mit 8 GB Arbeitsspeicher oder weniger werden sie künftig erst vollständig geladen, wenn der Nutzer sie tatsächlich öffnet. Dadurch können im Hintergrund ungefähr 200 MB Arbeitsspeicher eingespart werden.

Microsoft Edge versetzt nicht verwendete Browser-Tabs außerdem schneller in den Ruhezustand. Statt nach zwei Stunden können inaktive Tabs standardmäßig bereits nach 15 Minuten schlafen gelegt werden.

Sind 8 GB RAM im Jahr 2026 noch ausreichend?

Ob 8 GB Arbeitsspeicher ausreichen, hängt weiterhin stark vom jeweiligen Einsatzgebiet ab.

Für typische Alltagsaufgaben wie Surfen im Internet, E-Mails, Streaming, kleinere Office-Dokumente, Onlinebanking oder Videokonferenzen können 8 GB RAM auch 2026 noch vollkommen ausreichend sein. Die neuen Optimierungen von Windows 11 dürften gerade solchen Geräten zugutekommen.

Wer dagegen regelmäßig viele Programme gleichzeitig verwendet, umfangreiche Fotos oder Videos bearbeitet, moderne Spiele nutzt, mit sehr großen Tabellen arbeitet oder virtuelle Maschinen betreibt, sollte weiterhin mindestens 16 GB Arbeitsspeicher einplanen.

Auch Microsoft weist darauf hin, dass anspruchsvolle Anwendungen wie 3D-Modellierung, professionelle Videobearbeitung oder umfangreiche Datenverarbeitung von 16 GB RAM oder mehr profitieren.

Beim Neukauf bleiben 16 GB die bessere Wahl

Die Optimierungen bedeuten daher nicht, dass 8 GB RAM plötzlich die ideale Ausstattung für jeden neuen Computer sind. Sie sorgen vielmehr dafür, dass vorhandene und preisgünstige Geräte mit 8 GB länger komfortabel genutzt werden können.

Wer heute einen neuen Laptop oder Desktop-PC kauft und diesen mehrere Jahre verwenden möchte, ist mit 16 GB Arbeitsspeicher weiterhin besser aufgestellt.

Besonders bei Notebooks sollte vor dem Kauf darauf geachtet werden, ob sich der Arbeitsspeicher später erweitern lässt. Bei vielen dünnen und günstigen Geräten ist der RAM mittlerweile fest verlötet. Eine spätere Aufrüstung ist dann nicht möglich.

So bekommt man die neuen Windows-Verbesserungen

Microsoft empfiehlt für die aktuellen Performance- und Speicheroptimierungen Windows 11 Version 26H2 mit Build 26300.9818 oder neuer.

Unter Einstellungen > Windows Update kann geprüft werden, ob aktuelle Updates verfügbar sind. Zusätzlich sollten Microsoft Edge, Microsoft 365 und Microsoft Teams aktuell gehalten werden, da ein Teil der Verbesserungen über Updates der jeweiligen Anwendungen verteilt wird.

Microsoft weist darauf hin, dass die Bereitstellung einzelner Funktionen abhängig vom verwendeten Gerät und von der Region schrittweise erfolgen kann.

Fazit: Mehr Leistung aus vorhandener Hardware

Microsoft setzt bei Windows 11 zunehmend nicht nur auf neue Funktionen, sondern auch auf eine effizientere Nutzung vorhandener Hardware. Davon können insbesondere Besitzer günstiger oder etwas älterer Rechner mit 8 GB RAM profitieren.

Verbesserungen bei Speicherverwaltung, Hintergrundprozessen und wichtigen Anwendungen können dafür sorgen, dass Windows im Alltag schneller reagiert und Multitasking flüssiger funktioniert.

Für einfache Aufgaben bleiben 8 GB RAM damit auch 2026 eine brauchbare Ausstattung. Wer einen neuen Computer kauft und möglichst langfristig planen möchte, sollte dennoch nach Möglichkeit zu 16 GB Arbeitsspeicher oder mehr greifen.

So verändern KI, Streaming und smarte Geräte unseren Alltag

Noch vor wenigen Jahren galten Sprachassistenten, intelligente Brillen oder KI-gestützte Computer als Zukunftsmusik. 2026 sieht die Realität anders aus: Künstliche Intelligenz wandert direkt in Smartphones, Notebooks, Kopfhörer und Smart Glasses. Gleichzeitig verändert Streaming weiterhin unser Fernsehverhalten, während neue Geräte versuchen, Informationen immer unauffälliger in unseren Alltag einzubauen.

Mann mit Smart Glasses vor Laptop, Smartphone und Fernseher in einer vernetzten Multimedia-Umgebung mit KI und Augmented Reality.
Multimedia 2026: intelligenter, 
vernetzter und näher am Alltag als je zuvor.
Das Spannende daran: Viele dieser Entwicklungen sind keine Visionen mehr, sondern bereits heute verfügbar oder kurz vor dem breiten Durchbruch.

Künstliche Intelligenz wird direkt in Geräte eingebaut

Einer der wichtigsten Multimedia-Trends ist die sogenannte On-Device-KI. Dabei laufen bestimmte KI-Funktionen direkt auf dem Smartphone, Notebook oder einem anderen Endgerät und nicht ausschließlich in einem Rechenzentrum.


Moderne Prozessoren besitzen dafür spezielle Recheneinheiten, sogenannte NPUs – Neural Processing Units. Sie übernehmen KI-Aufgaben besonders effizient.

Das hat mehrere Vorteile: Anwendungen reagieren schneller, bestimmte Funktionen können auch ohne permanente Internetverbindung genutzt werden und sensible Daten müssen nicht zwangsläufig für jede Verarbeitung in die Cloud übertragen werden.

Neue AI-PCs kombinieren CPU, GPU und NPU, um immer mehr KI-Funktionen direkt auf dem Gerät auszuführen. Qualcomm bezeichnet genau diese lokale Verarbeitung inzwischen als zentralen Bestandteil einer neuen Generation von KI-PCs. (Qualcomm)

Für Nutzer bedeutet das beispielsweise:

  • Texte können direkt auf dem Rechner zusammengefasst werden.

  • Fotos lassen sich automatisch verbessern.

  • Sprache kann erkannt oder übersetzt werden.

  • KI-Assistenten können stärker mit lokalen Dateien und Anwendungen arbeiten.

  • Videokonferenzen profitieren von automatischer Geräuschunterdrückung und Bildoptimierung.

KI wird damit zunehmend weniger als einzelne Anwendung wahrgenommen. Sie wird vielmehr zu einem Bestandteil des Betriebssystems und der Hardware.

Smart Glasses entwickeln sich zum neuen Alltagsgerät

Das auf dem Beitragsbild wohl auffälligste Gerät ist die smarte Brille.

Smart Glasses unterscheiden sich von klassischen VR-Brillen vor allem dadurch, dass sie möglichst wie normale Brillen aussehen sollen. Einige Modelle besitzen Kamera, Mikrofone und Lautsprecher, andere können zusätzlich Informationen direkt im Sichtfeld anzeigen.

Der Markt wächst derzeit stark. IDC meldete für das erste Quartal 2026 rund 2,25 Millionen ausgelieferte Smart Glasses ohne Display, ein Wachstum von 167 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert IDC rund 13,6 Millionen Geräte dieser Kategorie. (IDC)

Auch in Deutschland steigt das Interesse. Laut Bitkom haben bereits 15 Prozent der Deutschen Smart Glasses ausprobiert, weitere 28 Prozent würden sie gerne nutzen. (Bitkom e. V.)

Mögliche Einsatzbereiche sind heute schon:

  • Fotos und Videos aufnehmen

  • telefonieren

  • Musik hören

  • Sprachassistenten nutzen

  • Navigationshinweise erhalten

  • Texte oder Gespräche übersetzen

  • Informationen zur Umgebung abrufen

Die nächste Entwicklungsstufe sind echte Augmented-Reality-Brillen, die digitale Informationen direkt in die reale Umgebung einblenden.

Genau das zeigt auch das Beitragsbild: Informationen über Sehenswürdigkeiten, Wetter oder Navigation könnten künftig erscheinen, ohne dass man dafür ständig das Smartphone aus der Tasche holen muss.

Datenschutz wird bei Smart Glasses zum entscheidenden Thema

So praktisch intelligente Brillen sein können, so groß sind auch die Datenschutzfragen.

Eine Kamera im Smartphone ist für andere relativ leicht erkennbar. Bei einer Brille kann dagegen unklar sein, ob gerade aufgenommen wird.

Laut Bitkom möchten 76 Prozent der Deutschen nicht unbemerkt von anderen Personen mit Smart Glasses aufgenommen werden. 82 Prozent halten es für wichtig, dass eine Brille deutlich anzeigt, wenn eine Aufnahme stattfindet. (Bitkom e. V.)

Hersteller müssen deshalb technische Lösungen entwickeln, die für Außenstehende nachvollziehbar machen, wann Kamera oder Mikrofon aktiv sind.

Gerade bei Smart Glasses dürfte Datenschutz deshalb künftig nicht nur eine gesetzliche Frage sein, sondern auch ein wichtiges Verkaufsargument.

Streaming hat das klassische Fernsehen überholt

Auch beim Fernsehen setzt sich ein langfristiger Wandel fort.

2026 streamen laut Bitkom 89 Prozent der Menschen in Deutschland Videos, Sendungen oder Filme über das Internet. Klassisches Fernsehen über Kabel, Satellit oder Antenne nutzen dagegen noch 81 Prozent. (Bitkom e. V.)

Streaming ist damit längst nicht mehr nur eine Alternative zum klassischen Fernsehen.

Dabei verändern sich auch die Geräte. Moderne Fernseher verbinden Streamingdienste, Mediatheken, Apps, lineares Fernsehen und zunehmend KI-Funktionen auf einer Oberfläche.

Künftig könnte KI beispielsweise noch stärker dabei helfen:

  • passende Filme oder Serien vorzuschlagen,

  • Inhalte automatisch zu übersetzen,

  • Untertitel zu erzeugen,

  • Bild und Ton an Raum und Nutzer anzupassen,

  • unterschiedliche Streamingdienste gleichzeitig zu durchsuchen.

Der Fernseher entwickelt sich damit immer mehr von einem reinen Empfangsgerät zu einer zentralen Multimedia-Plattform.

Kopfhörer werden zu intelligenten Assistenten

Auch Kopfhörer verändern sich deutlich.

Noise Cancelling, Transparenzmodus und Sprachassistenten sind heute bereits weit verbreitet. Der nächste Schritt ist eine stärkere Integration künstlicher Intelligenz.

IDC erwartet, dass KI-Assistenten, Echtzeitübersetzungen und neue Gesundheitsfunktionen zunehmend in sogenannte Hearables integriert werden. (IDC)

Das Interesse daran ist groß. Nach einer aktuellen Bitkom-Studie wünschen sich viele Nutzer Kopfhörer, die Gespräche in Echtzeit übersetzen können. (Bitkom e. V.)

Kopfhörer könnten damit künftig beispielsweise:

  • Gespräche live übersetzen,

  • gesprochene Inhalte zusammenfassen,

  • Hintergrundgeräusche intelligenter herausfiltern,

  • Stimmen gezielt hervorheben,

  • Nachrichten oder Termine vorlesen,

  • als Schnittstelle zu persönlichen KI-Assistenten dienen.

Aus einem einfachen Audiogerät wird so zunehmend ein persönliches Interface.

Smartphone, PC und Wearables wachsen zusammen

Ein weiterer großer Trend ist die stärkere Vernetzung verschiedener Geräte.

Heute nutzt man Smartphone, Notebook, Kopfhörer, Smartwatch und Fernseher oft noch als weitgehend getrennte Systeme.

Künftig könnten KI-Assistenten Informationen über mehrere Geräte hinweg koordinieren.

Qualcomm beschreibt diese Entwicklung als Übergang von einer gerätezentrierten zu einer agentenbasierten KI-Welt. Smartphones, PCs, Wearables, Kopfhörer und Smart Glasses könnten dabei gemeinsam als ein verbundenes System arbeiten. (Qualcomm)

Ein Beispiel:

Man fragt morgens die Smart Glasses nach dem Wetter, lässt sich unterwegs über die Kopfhörer an einen Termin erinnern und setzt später die Arbeit am Notebook fort, ohne Informationen erneut suchen zu müssen.

Die einzelnen Geräte treten dabei zunehmend in den Hintergrund.

Auch Multimedia-Inhalte selbst verändern sich durch KI

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Geräte, sondern auch die Produktion von Inhalten.

Bilder, Videos, Stimmen und Musik lassen sich bereits heute teilweise automatisiert erzeugen oder bearbeiten.

KI kann beispielsweise:

  • Videos schneiden,

  • Stimmen übersetzen,

  • Untertitel erstellen,

  • Bilder generieren,

  • Musik komponieren,

  • Animationen erzeugen,

  • bestehendes Material restaurieren oder verbessern.

Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Transparenz.

Bitkom berichtet, dass sich neun von zehn Befragten eine Kennzeichnung von KI-generierten Filmen oder Serien wünschen. (Bitkom e. V.)

Damit entsteht eine neue Herausforderung: Technisch erzeugte Inhalte werden immer besser, gleichzeitig wird es schwieriger zu erkennen, was echt, bearbeitet oder vollständig künstlich erzeugt wurde.

Augmented Reality könnte das Smartphone teilweise ersetzen

Smartphones haben in den vergangenen Jahren viele andere Geräte ersetzt: Kamera, Navigationsgerät, Musikplayer, Wecker oder Taschenrechner.

Die nächste Frage lautet deshalb: Welches Gerät könnte langfristig bestimmte Smartphone-Funktionen übernehmen?

Ein möglicher Kandidat ist die AR-Brille.

Google zeigte 2026 beispielsweise konkrete Android-XR-Brillen mit Funktionen wie automatischer Übersetzung und Integration weiterer Geräte. (IDC)

Vorstellbar wäre künftig, dass Nutzer direkt im Sichtfeld sehen:

  • Navigationspfeile

  • eingehende Nachrichten

  • Übersetzungen

  • Produktinformationen

  • Termine

  • Wetter

  • Informationen zu Gebäuden oder Sehenswürdigkeiten

Das Smartphone dürfte deshalb nicht kurzfristig verschwinden. Bestimmte Aufgaben könnten sich aber zunehmend auf andere Geräte verteilen.

Nicht jede Zukunftsvision wird automatisch Realität

Trotz aller Fortschritte bleibt ein wichtiger Punkt: Nicht jede neue Technologie setzt sich automatisch durch.

Bei Smart Glasses spielen beispielsweise Gewicht, Akkulaufzeit, Preis und Datenschutz eine große Rolle.

Bei KI wiederum stellen sich Fragen nach Datenschutz, Urheberrecht, Energieverbrauch und Zuverlässigkeit.

Und auch beim Streaming zeigt sich, dass Verbraucher nicht unbegrenzt viele Abonnements bezahlen möchten.

Technischer Fortschritt allein reicht deshalb nicht aus. Neue Geräte und Dienste müssen im Alltag einen tatsächlichen Nutzen bieten.

Fazit: Multimedia wird persönlicher, intelligenter und unsichtbarer

Die wichtigsten Multimedia-Trends der kommenden Jahre lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen:

Technologie wird immer stärker in den Alltag integriert.

Künstliche Intelligenz läuft direkt auf Geräten. Kopfhörer werden zu Übersetzern und Assistenten. Smart Glasses bringen digitale Informationen direkt ins Sichtfeld. Fernseher werden zu umfassenden Streaming-Plattformen und verschiedene Geräte arbeiten zunehmend zusammen.

Die eigentliche Zukunft des Multimedia-Bereichs besteht deshalb vermutlich nicht aus einem einzelnen revolutionären Gerät.

Viel wahrscheinlicher ist eine Welt, in der Smartphone, Computer, Fernseher, Kopfhörer und Brille immer stärker miteinander verschmelzen und digitale Informationen genau dann bereitstellen, wenn sie benötigt werden.

Aufrüsten statt ausmustern

Aufrüsten statt ausmustern

Schwächelnde PCs und Laptops müssen nicht gleich entsorgt werden



SSDs sind elektronische Speichermedien
mit sehr schnellen Zugriffszeiten und geringem
Stromverbrauch.
Foto: djd/Samsung/SE7ENTYN9NE
(djd). Es gibt viele Möglichkeiten, die Umwelt zu entlasten und unnötigen Müll zu vermeiden. Schwächelnde, aber funktionsfähige PCs und Laptops etwa kann man mit geringem Aufwand und kostengünstig wieder flott machen, statt sie auszumustern. Hier die fünf besten Tipps:

1. SSD-Festplatten machen müden Rechnern Beine

Einen Performance-Schub liefert der Einbau einer Solid-State-Drive (SSD), der modernen Variante der Festplatte. Dabei handelt es sich um ein elektronisches Speichermedium mit sehr schnellen Zugriffszeiten und weniger Stromverbrauch. Der Einbau lässt sich auch ohne technisches Wissen problemlos durchführen. "Der Computer braucht danach zum Hochfahren nur noch ein Viertel der Zeit, große Datenmengen sind etwa zehnmal so schnell kopiert", erklärt Samsung-Expertin Susanne Hoffmann.

2. Lebenszeit von Laptop-Akkus verlängern

Ist der Laptop längere Zeit nicht in Gebrauch, sollte er mit 70 bis 80 Prozent der Akkuleistung in kühlen Räumlichkeiten aufbewahrt werden. Moderne Akkus überladen in der Regel nicht - dennoch sollte man das Ladekabel entfernen, wenn der Akku vollgeladen ist. Ist eine Steckdose in der Nähe, sollte im Netzbetrieb statt mit Akku gearbeitet werden.

3. Speicher aufräumen

Über die Jahre sammeln sich zahlreiche Programme und Tools auf dem Rechner. Sie machen ihn langsam, ob sie genutzt werden oder nicht. Der Pfad "Systemsteuerung" und dann "Programme und Funktionen" zeigt an, welche Software sich auf PC oder Laptop befindet. "Programme, die nicht länger benötigt werden, kann man hier direkt deinstallieren", erklärt Susanne Hoffmann.

4. Festplatte defragmentieren und temporäre Dateien löschen

Werden Dateien auf einem Computer mit HDD-Festplatte gelöscht, entstehen Lücken, die mit neuen, nicht zugehörigen Files besetzt werden. Das Ergebnis: Dateien, die eigentlich zusammengehören, liegen nicht nebeneinander, der Rechner benötigt mehr Zeit für das Auslesen. Die Festplatte zu defragmentieren schafft hier Abhilfe. Dabei werden Lücken geschlossen und die Dateien neu angeordnet. In der Windows-Suche dazu "Defragmentieren" eingeben und die Anwendung starten. Auch temporäre Dateien lassen sich über das Suchfeld auffinden und entfernen. "Bei einer SSD machen sich fragmentierte und temporäre Dateien auch langfristig nicht negativ bemerkbar, die Zugriffszeiten bleiben konstant kurz", betont Susanne Hoffmann.

5. Reparieren und weiterverwenden statt neu kaufen

Funktionieren der alte PC oder Laptop gar nicht mehr, kann ein Fachmann oftmals einzelne Teile austauschen und dabei gleich um neuere Technik aufrüsten. Auch lassen sich viele gebrauchte Komponenten an neuen Geräten nutzen.

Vertrauen ist gut, vorbeugen ist besser

Vertrauen ist gut, vorbeugen ist besser

Für die dunkle Jahreszeit kurzfristig ein Alarmsystem nachrüsten



Alarmsysteme auf Funkbasis lassen sich kurzfristig
nachrüsten und einfach bedienen.
Foto: djd/LISTENER Sicherheitssysteme GmbH
(djd). In der dunklen Jahreszeit sind sie wieder auf ausgedehnten Beutezügen unterwegs: Die früh einsetzende Dämmerung in Herbst und Winter verleitet Einbrecher erfahrungsgemäß zu verstärkten Aktivitäten. Oft kundschaften sie ihre potenziellen Opfer schon Tage vorher aus. Viele Eigenheimbesitzer machen es den Ganoven dabei allzu leicht. Wenn Fenster und Türen über keinerlei Sicherheitsausstattung verfügen, lassen sich die Zugänge mit etwas Erfahrung binnen Sekunden öffnen - und schon sind die Täter im Haus.

Folgen eines Einbruchs wirken oft lange nach

Während die materiellen Schäden eines Einbruchs durch die Hausratversicherung abgedeckt sind, wirken die psychischen Folgen oft lange nach, sagt Ralf Mikitta, Sicherheitsberater des Verbandes für Wohneigentum Baden-Württemberg und Experte beim Anbieter Micycle: "Das eigene Sicherheitsgefühl wird bei vielen Opfern so beeinträchtigt, dass sie später sogar umziehen müssen, da sie es im bisherigen Haus nicht mehr aushalten." Allein darauf zu vertrauen, dass man von den Einbrechern schon verschont bleibe, reiche daher nicht aus, so der Fachmann weiter: "Vorbeugung und Investitionen in die Sicherheit sind in jedem Fall empfehlenswert, außerdem fördert der Staat die Nachrüstung von Sicherheitssystemen weiterhin finanziell." Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro sind möglich, abhängig von der Gesamthöhe der Investition. Voraussetzung ist unter anderem, dass die installierte Sicherheitstechnik nach der Norm EN 50131 zertifiziert ist und der Antrag vor der Installation gestellt wird. Unter www.alarmanlage-einbruchschutz.de gibt es mehr Informationen dazu sowie eine Checkliste mit zehn nützlichen Tipps für die eigene Sicherheit.

Elektronische Sicherung auf Funkbasis schützt das Zuhause

Als zugelassenes System, das sich zudem recht kurzfristig nachrüsten lässt, empfiehlt Mikitta einen elektronischen Schutz auf Funkbasis. "Dabei werden neuralgische Punkte wie Fenster und Türen im Erdgeschoss abgesichert. Die Systeme erkennen Zugriffe von außen zuverlässig und schlagen die Täter mit lauten Alarmgeräuschen in die Flucht." Technisch ausgereifte Lösungen wie etwa die Listener-Alarmanlagen aus der Schweiz können auf diese Weise verhindern, dass die Täter überhaupt erst ins Eigenheim gelangen. Ein weiterer Vorteil der Funkanlagen ist, dass zur Montage noch nicht einmal nachträglich Steuerleitungen verlegt werden müssen.


Neues Schuljahr, neues Glück

Mit Unterstützung aus dem Internet starten Kinder motiviert in den Schulalltag

Die Videos auf der Online-Lernplattform sind
auf die Anforderungen der jeweiligen Altersstufe
zugeschnitten.
Foto: djd/sofatutor.com/Getty
(djd). Ein neues Schuljahr ist für die meisten Kinder ein Neubeginn: Schlechte Noten auf dem Zeugnis sind vergessen, in den Ferien konnten sie abschalten und nun freuen sie sich auf das Wiedersehen mit den Mitschülerinnen und Mitschülern. Für Eltern kommt es jetzt darauf an, die frische Motivation ihrer Sprösslinge zu nutzen und sie kontinuierlich durch das Schuljahr zu begleiten. Zum nachhaltigen Lernerfolg ohne böse Überraschungen können heute vor allem auch digitale Medien beitragen - mit ihnen lernen Kinder am liebsten. Für die Eltern bedeutet der Einsatz digitaler Hilfsmittel eine echte Entlastung in einem oftmals stressigen Alltag. Besonders in ländlichen Regionen stehen andere Nachhilfeangebote als das Internet oft gar nicht zur Verfügung.

Mit Videos flexibel lernen

Eine unterstützende Online-Lernplattform für Schülerinnen und Schüler von der ersten Klasse bis zum Abschluss ist etwa sofatutor.com. Damit können die Kinder und Jugendlichen lernen, wann und wo sie wollen. Die Lerninhalte werden durch hochwertige Erklär- und Übungsvideos vermittelt und durch Übungen sowie Arbeitsblätter zum Ausdrucken gefestigt. Das Besondere an den Videos: Sie fassen die jeweiligen Lerninhalte prägnant zusammen, orientieren sich an den aktuellen Lehrplänen der Bundesländer und sind durchschnittlich drei bis zehn Minuten lang. Insgesamt stehen weit mehr als 12.000 Lernvideos in 13 Fächern zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Plattform, um sich auf Prüfungen, Tests und den Unterricht vorzubereiten, die Hausaufgaben zu erledigen oder kontinuierlich zu lernen. Die Videos sind auf die Anforderungen der einzelnen Klassen- und Niveaustufen zugeschnitten.

Unkomplizierte Lernkontrolle und Möglichkeit zum Chatten

Kinder sollten sich selbst fragen: Habe ich den Lerninhalt einer Lektion wirklich kapiert? Besonders nützlich ist dafür die Möglichkeit der unkomplizierten Lernkontrolle. Die Übungsaufgaben und Arbeitsblätter zu jedem Video zeigen, ob man den Stoff des Videos richtig verstanden hat. Da alle Videos beliebig oft angeschaut werden können, kann jeder Nutzer und jede Nutzerin den Stoff im eigenen Tempo solange wiederholen, bis er wirklich sitzt. Bei Problemen mit den Hausaufgaben oder anderen offenen Fragen können Schülerinnen und Schüler von Montag bis Freitag zusätzlich einen Hausaufgaben-Chat in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Biologie, Physik und Chemie nutzen, in dem ihnen erfahrene Lehrerinnen und Lehrer weiterhelfen. Fazit: Mit digitaler Unterstützung sollte es bei den nächsten Halbjahres- und Jahreszeugnissen keine Überraschungen oder Verschlechterungen geben.

Selbstfahrende Autos, Roboter und ein Heilmittel gegen Krebs

Aktuelle Umfrage: Das sind die Wissenschaftshoffnungen und Ängste der Deutschen

Ein Roboter, der die Hausarbeit erledigt? Jeder zweite
Bundesbürger hält diese Vision für sehr wahrscheinlich,
so eine aktuelle Umfrage.
Foto: djd/3M/Getty Images/peepo
(djd). Selbstfahrende Autos, die uns Zeit geben, am Steuer ein Nickerchen zu machen oder E-Mails zu beantworten. Ein Heilmittel, das endlich den Krebs besiegt. Roboter, die uns am Arbeitsplatz ebenso wie im Haushalt viele lästige Aufgaben abnehmen. Das klingt wie das Drehbuch für einen Science-Fiction-Film - beschreibt jedoch die Erwartungen, welche die Bundesbürger an die Wissenschaft haben. Zu diesen Resultaten kommt eine repräsentative Befragung im Auftrag von 3M.

Die Top 5 der Technikhoffnungen

Welche technologischen Durchbrüche der Wissenschaft werden die Bundesbürger noch zu ihren Lebzeiten erleben? So lautete eine zentrale Frage der Studie. Zwei von drei Bundesbürgern (67 Prozent) sind sich sicher, dass sie selbstfahrende Autos auf den Straßen erleben werden. Immerhin 61 Prozent halten Erfolge der Wissenschaft beim Kampf gegen Krankheiten wie Krebs und Diabetes für realistisch. Jeder zweite (48 Prozent) ist überzeugt, noch den Durchbruch der Robotertechnik verfolgen zu können. Weltraumtourismus (45 Prozent) und das Klonen von Menschen (23 Prozent) runden die Top 5 der Technikerwartungen ab.

Die Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern ist Teil einer jährlichen Befragung von insgesamt 14.000 Menschen in 14 Ländern rund um den Globus. Sie bildet die Grundlage für den State of Science Index (SOSI), mit dem 3M die Einstellung der Menschen zu wissenschaftlichen Themen untersucht. Diejenigen, die ihr Interesse an der Wissenschaft bekundet haben, fasziniert die Idee, dass der Fortschritt zukünftigen Generationen zugutekommen (62 Prozent) und wichtige Weltprobleme lösen wird (43 Prozent). Allerdings stellt die Studie auch deutliche Vorbehalte und Ängste fest. Besonders häufig nannten die befragten Deutschen dabei Sorgen vor dem Klonen von Menschen (93 Prozent), der Gentechnik (87 Prozent) und dem Genfood (85 Prozent).

Deutsche möchten gerne mehr über Wissenschaft erfahren

Die Deutschen scheinen zur Wissenschaft also ein ambivalentes Verhältnis zu pflegen. Die Zahlen legen nach Einschätzung von 3M nahe, dass es vor allem an einem fehlt: einer transparenten und kontinuierlichen Information über wissenschaftliche Forschung und die dabei erzielten Fortschritte. Bemerkenswert: 85 Prozent der Deutschen geben zu, dass sie wenig bis gar nichts über Wissenschaft wissen. Gleichzeitig sagen fast genauso viele, dass sie gerne mehr über Wissenschaft erfahren möchten. Neun von zehn Befragten weltweit wünschen sich insbesondere eine leicht verständliche Vermittlung wissenschaftlicher Themen. Auch in Deutschland, so die Analyse des Multitechnologiekonzerns, braucht die Wissenschaft also dringend mehr Befürworter.