Die Trends von heute und morgen

Aufrüsten statt ausmustern

Aufrüsten statt ausmustern

Schwächelnde PCs und Laptops müssen nicht gleich entsorgt werden



SSDs sind elektronische Speichermedien
mit sehr schnellen Zugriffszeiten und geringem
Stromverbrauch.
Foto: djd/Samsung/SE7ENTYN9NE
(djd). Es gibt viele Möglichkeiten, die Umwelt zu entlasten und unnötigen Müll zu vermeiden. Schwächelnde, aber funktionsfähige PCs und Laptops etwa kann man mit geringem Aufwand und kostengünstig wieder flott machen, statt sie auszumustern. Hier die fünf besten Tipps:

1. SSD-Festplatten machen müden Rechnern Beine

Einen Performance-Schub liefert der Einbau einer Solid-State-Drive (SSD), der modernen Variante der Festplatte. Dabei handelt es sich um ein elektronisches Speichermedium mit sehr schnellen Zugriffszeiten und weniger Stromverbrauch. Der Einbau lässt sich auch ohne technisches Wissen problemlos durchführen. "Der Computer braucht danach zum Hochfahren nur noch ein Viertel der Zeit, große Datenmengen sind etwa zehnmal so schnell kopiert", erklärt Samsung-Expertin Susanne Hoffmann.

2. Lebenszeit von Laptop-Akkus verlängern

Ist der Laptop längere Zeit nicht in Gebrauch, sollte er mit 70 bis 80 Prozent der Akkuleistung in kühlen Räumlichkeiten aufbewahrt werden. Moderne Akkus überladen in der Regel nicht - dennoch sollte man das Ladekabel entfernen, wenn der Akku vollgeladen ist. Ist eine Steckdose in der Nähe, sollte im Netzbetrieb statt mit Akku gearbeitet werden.

3. Speicher aufräumen

Über die Jahre sammeln sich zahlreiche Programme und Tools auf dem Rechner. Sie machen ihn langsam, ob sie genutzt werden oder nicht. Der Pfad "Systemsteuerung" und dann "Programme und Funktionen" zeigt an, welche Software sich auf PC oder Laptop befindet. "Programme, die nicht länger benötigt werden, kann man hier direkt deinstallieren", erklärt Susanne Hoffmann.

4. Festplatte defragmentieren und temporäre Dateien löschen

Werden Dateien auf einem Computer mit HDD-Festplatte gelöscht, entstehen Lücken, die mit neuen, nicht zugehörigen Files besetzt werden. Das Ergebnis: Dateien, die eigentlich zusammengehören, liegen nicht nebeneinander, der Rechner benötigt mehr Zeit für das Auslesen. Die Festplatte zu defragmentieren schafft hier Abhilfe. Dabei werden Lücken geschlossen und die Dateien neu angeordnet. In der Windows-Suche dazu "Defragmentieren" eingeben und die Anwendung starten. Auch temporäre Dateien lassen sich über das Suchfeld auffinden und entfernen. "Bei einer SSD machen sich fragmentierte und temporäre Dateien auch langfristig nicht negativ bemerkbar, die Zugriffszeiten bleiben konstant kurz", betont Susanne Hoffmann.

5. Reparieren und weiterverwenden statt neu kaufen

Funktionieren der alte PC oder Laptop gar nicht mehr, kann ein Fachmann oftmals einzelne Teile austauschen und dabei gleich um neuere Technik aufrüsten. Auch lassen sich viele gebrauchte Komponenten an neuen Geräten nutzen.

Vertrauen ist gut, vorbeugen ist besser

Vertrauen ist gut, vorbeugen ist besser

Für die dunkle Jahreszeit kurzfristig ein Alarmsystem nachrüsten



Alarmsysteme auf Funkbasis lassen sich kurzfristig
nachrüsten und einfach bedienen.
Foto: djd/LISTENER Sicherheitssysteme GmbH
(djd). In der dunklen Jahreszeit sind sie wieder auf ausgedehnten Beutezügen unterwegs: Die früh einsetzende Dämmerung in Herbst und Winter verleitet Einbrecher erfahrungsgemäß zu verstärkten Aktivitäten. Oft kundschaften sie ihre potenziellen Opfer schon Tage vorher aus. Viele Eigenheimbesitzer machen es den Ganoven dabei allzu leicht. Wenn Fenster und Türen über keinerlei Sicherheitsausstattung verfügen, lassen sich die Zugänge mit etwas Erfahrung binnen Sekunden öffnen - und schon sind die Täter im Haus.

Folgen eines Einbruchs wirken oft lange nach

Während die materiellen Schäden eines Einbruchs durch die Hausratversicherung abgedeckt sind, wirken die psychischen Folgen oft lange nach, sagt Ralf Mikitta, Sicherheitsberater des Verbandes für Wohneigentum Baden-Württemberg und Experte beim Anbieter Micycle: "Das eigene Sicherheitsgefühl wird bei vielen Opfern so beeinträchtigt, dass sie später sogar umziehen müssen, da sie es im bisherigen Haus nicht mehr aushalten." Allein darauf zu vertrauen, dass man von den Einbrechern schon verschont bleibe, reiche daher nicht aus, so der Fachmann weiter: "Vorbeugung und Investitionen in die Sicherheit sind in jedem Fall empfehlenswert, außerdem fördert der Staat die Nachrüstung von Sicherheitssystemen weiterhin finanziell." Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro sind möglich, abhängig von der Gesamthöhe der Investition. Voraussetzung ist unter anderem, dass die installierte Sicherheitstechnik nach der Norm EN 50131 zertifiziert ist und der Antrag vor der Installation gestellt wird. Unter www.alarmanlage-einbruchschutz.de gibt es mehr Informationen dazu sowie eine Checkliste mit zehn nützlichen Tipps für die eigene Sicherheit.

Elektronische Sicherung auf Funkbasis schützt das Zuhause

Als zugelassenes System, das sich zudem recht kurzfristig nachrüsten lässt, empfiehlt Mikitta einen elektronischen Schutz auf Funkbasis. "Dabei werden neuralgische Punkte wie Fenster und Türen im Erdgeschoss abgesichert. Die Systeme erkennen Zugriffe von außen zuverlässig und schlagen die Täter mit lauten Alarmgeräuschen in die Flucht." Technisch ausgereifte Lösungen wie etwa die Listener-Alarmanlagen aus der Schweiz können auf diese Weise verhindern, dass die Täter überhaupt erst ins Eigenheim gelangen. Ein weiterer Vorteil der Funkanlagen ist, dass zur Montage noch nicht einmal nachträglich Steuerleitungen verlegt werden müssen.


Neues Schuljahr, neues Glück

Mit Unterstützung aus dem Internet starten Kinder motiviert in den Schulalltag

Die Videos auf der Online-Lernplattform sind
auf die Anforderungen der jeweiligen Altersstufe
zugeschnitten.
Foto: djd/sofatutor.com/Getty
(djd). Ein neues Schuljahr ist für die meisten Kinder ein Neubeginn: Schlechte Noten auf dem Zeugnis sind vergessen, in den Ferien konnten sie abschalten und nun freuen sie sich auf das Wiedersehen mit den Mitschülerinnen und Mitschülern. Für Eltern kommt es jetzt darauf an, die frische Motivation ihrer Sprösslinge zu nutzen und sie kontinuierlich durch das Schuljahr zu begleiten. Zum nachhaltigen Lernerfolg ohne böse Überraschungen können heute vor allem auch digitale Medien beitragen - mit ihnen lernen Kinder am liebsten. Für die Eltern bedeutet der Einsatz digitaler Hilfsmittel eine echte Entlastung in einem oftmals stressigen Alltag. Besonders in ländlichen Regionen stehen andere Nachhilfeangebote als das Internet oft gar nicht zur Verfügung.

Mit Videos flexibel lernen

Eine unterstützende Online-Lernplattform für Schülerinnen und Schüler von der ersten Klasse bis zum Abschluss ist etwa sofatutor.com. Damit können die Kinder und Jugendlichen lernen, wann und wo sie wollen. Die Lerninhalte werden durch hochwertige Erklär- und Übungsvideos vermittelt und durch Übungen sowie Arbeitsblätter zum Ausdrucken gefestigt. Das Besondere an den Videos: Sie fassen die jeweiligen Lerninhalte prägnant zusammen, orientieren sich an den aktuellen Lehrplänen der Bundesländer und sind durchschnittlich drei bis zehn Minuten lang. Insgesamt stehen weit mehr als 12.000 Lernvideos in 13 Fächern zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Plattform, um sich auf Prüfungen, Tests und den Unterricht vorzubereiten, die Hausaufgaben zu erledigen oder kontinuierlich zu lernen. Die Videos sind auf die Anforderungen der einzelnen Klassen- und Niveaustufen zugeschnitten.

Unkomplizierte Lernkontrolle und Möglichkeit zum Chatten

Kinder sollten sich selbst fragen: Habe ich den Lerninhalt einer Lektion wirklich kapiert? Besonders nützlich ist dafür die Möglichkeit der unkomplizierten Lernkontrolle. Die Übungsaufgaben und Arbeitsblätter zu jedem Video zeigen, ob man den Stoff des Videos richtig verstanden hat. Da alle Videos beliebig oft angeschaut werden können, kann jeder Nutzer und jede Nutzerin den Stoff im eigenen Tempo solange wiederholen, bis er wirklich sitzt. Bei Problemen mit den Hausaufgaben oder anderen offenen Fragen können Schülerinnen und Schüler von Montag bis Freitag zusätzlich einen Hausaufgaben-Chat in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Biologie, Physik und Chemie nutzen, in dem ihnen erfahrene Lehrerinnen und Lehrer weiterhelfen. Fazit: Mit digitaler Unterstützung sollte es bei den nächsten Halbjahres- und Jahreszeugnissen keine Überraschungen oder Verschlechterungen geben.

Selbstfahrende Autos, Roboter und ein Heilmittel gegen Krebs

Aktuelle Umfrage: Das sind die Wissenschaftshoffnungen und Ängste der Deutschen

Ein Roboter, der die Hausarbeit erledigt? Jeder zweite
Bundesbürger hält diese Vision für sehr wahrscheinlich,
so eine aktuelle Umfrage.
Foto: djd/3M/Getty Images/peepo
(djd). Selbstfahrende Autos, die uns Zeit geben, am Steuer ein Nickerchen zu machen oder E-Mails zu beantworten. Ein Heilmittel, das endlich den Krebs besiegt. Roboter, die uns am Arbeitsplatz ebenso wie im Haushalt viele lästige Aufgaben abnehmen. Das klingt wie das Drehbuch für einen Science-Fiction-Film - beschreibt jedoch die Erwartungen, welche die Bundesbürger an die Wissenschaft haben. Zu diesen Resultaten kommt eine repräsentative Befragung im Auftrag von 3M.

Die Top 5 der Technikhoffnungen

Welche technologischen Durchbrüche der Wissenschaft werden die Bundesbürger noch zu ihren Lebzeiten erleben? So lautete eine zentrale Frage der Studie. Zwei von drei Bundesbürgern (67 Prozent) sind sich sicher, dass sie selbstfahrende Autos auf den Straßen erleben werden. Immerhin 61 Prozent halten Erfolge der Wissenschaft beim Kampf gegen Krankheiten wie Krebs und Diabetes für realistisch. Jeder zweite (48 Prozent) ist überzeugt, noch den Durchbruch der Robotertechnik verfolgen zu können. Weltraumtourismus (45 Prozent) und das Klonen von Menschen (23 Prozent) runden die Top 5 der Technikerwartungen ab.

Die Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern ist Teil einer jährlichen Befragung von insgesamt 14.000 Menschen in 14 Ländern rund um den Globus. Sie bildet die Grundlage für den State of Science Index (SOSI), mit dem 3M die Einstellung der Menschen zu wissenschaftlichen Themen untersucht. Diejenigen, die ihr Interesse an der Wissenschaft bekundet haben, fasziniert die Idee, dass der Fortschritt zukünftigen Generationen zugutekommen (62 Prozent) und wichtige Weltprobleme lösen wird (43 Prozent). Allerdings stellt die Studie auch deutliche Vorbehalte und Ängste fest. Besonders häufig nannten die befragten Deutschen dabei Sorgen vor dem Klonen von Menschen (93 Prozent), der Gentechnik (87 Prozent) und dem Genfood (85 Prozent).

Deutsche möchten gerne mehr über Wissenschaft erfahren

Die Deutschen scheinen zur Wissenschaft also ein ambivalentes Verhältnis zu pflegen. Die Zahlen legen nach Einschätzung von 3M nahe, dass es vor allem an einem fehlt: einer transparenten und kontinuierlichen Information über wissenschaftliche Forschung und die dabei erzielten Fortschritte. Bemerkenswert: 85 Prozent der Deutschen geben zu, dass sie wenig bis gar nichts über Wissenschaft wissen. Gleichzeitig sagen fast genauso viele, dass sie gerne mehr über Wissenschaft erfahren möchten. Neun von zehn Befragten weltweit wünschen sich insbesondere eine leicht verständliche Vermittlung wissenschaftlicher Themen. Auch in Deutschland, so die Analyse des Multitechnologiekonzerns, braucht die Wissenschaft also dringend mehr Befürworter.

6 Tipps, wie IP-Kameras das Zuhause sicherer machen

Auch von unterwegs sehen, ob zu Hause alles in Ordnung ist: IP-Kameras für mehr Sicherheit sind heute erschwinglich geworden und einfach zu installieren.


Mit dem Paketboten sprechen, selbst wenn man
gerade unterwegs ist: IP-Kameras bieten viele Vorteile,
noch über den Einbruchschutz hinaus.
Foto: djd/ASSA ABLOY
(djd). Viele Hausbesitzer kennen dieses ungute Gefühl, wenn sie gerade im Büro sitzen oder sogar über mehrere Wochen verreist sind: Ist zu Hause alles in Ordnung? Tierbesitzer fragen sich zudem, was die vierbeinigen Lieblinge gerade anstellen, wenn sie allein im Haus sind. Mit einer IP-Kamera können Sie für mehr persönliche Sicherheit sorgen und haben jederzeit die eigenen vier Wände im Blick. Wir beantworten sechs oft gestellte Fragen.

1. Ist die Installation einer IP-Kamera kompliziert?

Ganz im Gegenteil! Viel mehr als eine freie Steckdose und ein WLAN in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung brauchen Sie nicht, um eine Überwachung per IP-Kamera zu nutzen. Die Technik ist heute nicht nur erschwinglich geworden, sondern auch schnell zu installieren und einfach zu bedienen. Die Handhabung ist im Grunde selbsterklärend. Besonders praktisch sind die entsprechenden Smartphone-Apps, die viele Hersteller für ihre IP-Kameras anbieten. Damit können Sie etwa Video- und Audiofunktionen auch von unterwegs nutzen.

2. Wie kann eine IP-Kamera den Einbruchschutz unterstützen?

Die Kameraüberwachung ersetzt nicht eine Alarmanlage oder mechanische Sicherheitstechnik für Fenster und Türen - doch sie stellt eine sinnvolle Ergänzung dar. Daher sollten Sie beim Kauf auf die Ausstattungsdetails achten. Praktisch sind IP-Kameras, die nicht nur Bilder aufnehmen können, sondern etwa auch über ein integriertes, helles Spotlight und eine lautstarke Sirene verfügen. In Kopplung mit einem Bewegungsmelder können diese Ausstattungselemente etwa bei der Yale All-in-one-Kamera laut Alarm schlagen, wenn sich jemand Ihrem Zuhause nähert. So lassen sich vielfach Täter in die Flucht schlagen, noch bevor sie sich Zutritt zum Haus verschaffen können.

3. Welche weiteren Vorteile bietet eine IP-Kamera neben dem Schutz vor Einbrechern?

In vielen alltäglichen Situationen kann die Kameratechnik hilfreich sein. Etwa wenn ein Paketbote vor der Haustür steht, aber niemand zu Hause ist. In diesem Fall könnten Sie bei einer IP-Kamera an der Haustür mit der entsprechenden Smartphone-App den Boten sehen und per Audioverbindung mit ihm sprechen - etwa um einen Ablageort für das Paket zu vereinbaren. Innen bieten die Kameras ebenfalls viele Komfortmöglichkeiten. Zum Beispiel können Sie von unterwegs mit Ihrer Familie kommunizieren und sie dabei sehen. Oder Sie könnten auch überprüfen, was Ihr Haustier gerade anstellt.

4. Sind IP-Kameras für innen und außen geeignet?

Das hängt natürlich vom jeweiligen Modell und seiner Ausstattung ab. Daher lassen Sie sich am besten zum geplanten Verwendungszweck beraten, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

5. Darf ich einfach so eine Kamera außen installieren?

Ja und nein. Rechtlich ist klar vorgegeben, dass die Kamera nur Aufnahmen von Ihrem privaten Grundstück anfertigen darf. Das müssen Sie bei der Installation in jedem Fall beachten.

6. Können IP-Kameras auch ins Smart Home eingebunden werden?

Auch das hängt vom jeweiligen Kameramodell ab. Viele Geräte bieten diese Vernetzungsmöglichkeit für noch mehr Komfort und Sicherheit. Bei der Yale All-in-one-Kamera etwa ist die Verbindung mit entsprechenden Smart-Living-Lösungen [https://www.yalelock.de/de/yale/yale-startseite-de/yale-smart-living/] ganz einfach möglich. Ebenso ist die Verbindung mit Amazon Alexa möglich - so können Sie die Technik noch einfacher per Sprachbefehl bedienen.

Clevere Helfer

Senioren: Spezielle Handy-Apps können den Umgang mit dem Smartphone vereinfachen

Bei vielen Menschen lassen altersbedingt Fingerfertigkeiten
und Sehvermögen nach. Dann können spezielle Programme Hilfe leisten.
Foto: djd/emporia Telecom/Katharina Schiffl
(djd). Die schnelle Sprachnachricht an den Enkel, das Foto aus dem Urlaub für die Walking-Gruppe: Smartphones mit ihren zusätzlichen Apps sind sehr flexibel einsetzbar. Auch Senioren nutzen ihr Handy längst nicht mehr nur zum Telefonieren oder zum Versenden von SMS-Nachrichten. WhatsApp beispielsweise fungiert immer häufiger als Familien-Nachrichten-Zentrale.

Lauschen statt lesen

Bei vielen Menschen lassen altersbedingt Fingerfertigkeiten und Sehvermögen nach. Dann können spezielle Programme Hilfe leisten. Im Trend liegen etwa Sprachnachrichten und Vorlese-Apps, die Texte, Webinhalte und sogar ganze Bücher konvertieren und vorlesen. Die App "Speechnotes" beispielsweise ist eine einfach zu bedienende, kostenfreie Diktiersoftware, die das gesprochene Wort in einen geschriebenen Text umwandelt. Die Texte lassen sich speichern, ausdrucken und als E-Mail versenden - auch ohne zu tippen. Mit der kostenfreien Anwendung "Voice Aloud Reader" dagegen kann sich der Nutzer Texte vorlesen lassen. Zusätzlich benötigt wird dabei eine Text-in-Sprache Anwendung, etwa von Google, um Sprechgeschwindigkeit und Lautstärke einzustellen. Die "Mach dein Smartphone einfach"-App vom Seniorenhandy-Hersteller Emporia wiederum macht aus der Bedienoberfläche eines Android-Smartphones ein leicht verständliches Handy. Das Einrichten der Anwendungen ist einfach, bei Unsicherheiten können Kinder oder Enkel meist aushelfen. "Smartphones und Apps werden zunehmend darauf ausgelegt, das Leben zu vereinfachen. Gerade für ältere Menschen spielt die verbesserte Sprachsteuerung eine große Rolle", meint Eveline Pupeter von Emporia. Wer als Senior in der digitalen Kommunikationswelt am Ball bleibe, für den werde das Leben in vielen Bereichen einfacher.

Fit und mobil bleiben - auch im Kopf

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es kleine digitale Helfer, die Freude bringen und nebenbei geistig fit halten. Unter dem Stichwort "Gehirnjogging" finden sich im Internet viele Apps, die das Erinnerungsvermögen fördern und die Konzentrationsfähigkeit stärken. Wer sich dagegen gern mit Zahlen und Buchstaben umgibt, wird auf seinem Smartphone viel Spaß an Rätsel- und Sudoku-Apps haben. Um das Beste aus dem großen Angebot des Internets zu filtern, können sich Senioren mit ihren Kindern und Enkeln zusammensetzen und gemeinsam eine Auswahl treffen.

Zu schlau für Stau

Mobilität: Mit Künstlicher Intelligenz gegen das Verkehrschaos

Zwei Besucherinnen der MS Wissenschaft erleben eine
simulierte Fahrt in einem autonomen Fahrzeug.
Foto: djd/www.wissenschaftsjahr.de/Ilja Hendel/WiD
(djd). Ferienzeit ist Stauzeit. Das ist auch in diesem Jahr nicht anders - die Staumenge in Deutschland steigt sogar Jahr für Jahr an. Ob und wie bei der Lösung dieser Frage die Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz (KI) eine Rolle spielen kann, damit beschäftigt sich auch das "Wissenschaftsjahr 2019 - Künstliche Intelligenz".

Autonomes Fahren verhindert Unfälle durch menschliche Fehler

Das wohl bekannteste Beispiel für die Möglichkeiten, die KI in Fragen der Mobilität bietet, ist das sogenannte Autonome Fahren - ein so zentrales Thema, dass Forschungsministerium, Verkehrsministerium und Wirtschaftsministerium kürzlich eine gemeinsame Strategie vorgestellt haben, um die Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet voranzubringen. Während aktuell schon viele intelligente Fahrassistenten wie Spurhaltesysteme oder Einparkhilfen zum Einsatz kommen, soll der Mensch zukünftig nur noch das Ziel eingeben müssen. Das vergrößert nicht nur den Komfort, sondern soll auch menschliche Fehler verhindern. Wer schon jetzt einmal in einer Simulation ausprobieren möchte, wie es sich anfühlt, Beifahrer in einem autonom fahrenden Fahrzeug zu sein, bekommt diese Möglichkeit an Bord der MS Wissenschaft. Das Ausstellungsschiff tourt im Rahmen des Wissenschaftsjahres bis Ende Oktober durch Deutschland und Österreich.

Mit KI Kapazitätsprobleme auf den Straßen lösen

"Mit neuen Methoden der KI lernt der Computer anhand einer riesigen Datenmenge, wie etwa ein Mensch oder ein Baum aussieht. Durch die vielen Beispieldaten kann er sich verschiedene Verkehrssituationen aneignen und diese schließlich im Fahrzeug selbstständig anwenden", erklärt Ilja Radusch, Leiter des Geschäftsbereichs Smart Mobility am Fraunhofer-Institut FOKUS. Mit Blick auf die Potenziale von KI, Staus zu vermeiden, unterstreicht der Experte: "Schon jetzt helfen KI-Systeme bei Kapazitätsproblemen - sowohl bei der Vorhersage des zukünftigen Bedarfs als auch bei der optimierten Verteilung. Mit der Digitalisierung unserer Straßeninfrastruktur lösen wir dann endlich das klassischste aller Kapazitätsprobleme: den Stau."

Den Verkehrsfluss positiv beeinflussen

Auch der Verkehrsfluss kann von sogenannten Lernenden Systemen zum Besseren beeinflusst werden. Durch die Beobachtung des Verkehrsaufkommens kann KI den Verkehr so leiten, dass besonders beanspruchte Kreuzungen oder Straßen entlastet werden und Staus gar nicht erst entstehen. In Dresden und Kassel gab es zudem bereits erste Testläufe mit intelligenten Ampelsystemen.

Es muss nicht immer Plastik sein

Technik für Kinder kann auch aus Holz bestehen

Trend-Teil: Der hölzerne MP3-Player "Hörbert"
besteht aus nachhaltigen Rohstoffen.
Foto: djd/WINZKI GmbH&Co. KG/Ruediger Schestag
(djd). Wenn Verbraucherschützer Kinderspielzeug unter die Lupe nehmen, sind die Ergebnisse oft erschreckend: Weichmacher in Kunststoffen, gefährliche Kleinteile, Farben, die nicht speichelfest sind. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Produkte nicht mehr darauf ausgelegt ist, möglichst lange Freude zu bereiten und damit nachhaltig zu sein. Vieles landet schon nach kurzer Zeit auf dem Müll, weil es kaputtgeht.

Auch Technik kann "öko" sein

Doch es gibt auch den Gegentrend - kleine Hersteller, die sich mit ökologisch durchdachtem und sinnvollem Spielzeug gegen Wegwerfware behaupten können. Und das nicht nur mit Bauklötzen oder Kuscheltieren, sondern auch mit technischen Geräten. Tüftler und Familienvater Rainer Brang aus Nürtingen hat zum Beispiel einen MP3-Player aus Holz entwickelt. Bereits seit 2011 gibt es "Hörbert", ein Abspielgerät ohne Schnickschnack, aber mit den für Kinder wichtigsten Funktionen. Das Abspielgerät ist langlebig und im Fall des Falles zu reparieren. "Wir verwenden heimische Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft, recycelbaren Kunststoff für die Tasten und Edelstahl", erklärt Softwareentwickler Brang. Die Geräte sind so einfach konzipiert, dass schon Zweijährige sie intuitiv bedienen können, und so robust, dass sie überall mit hin dürfen. Unter www.hoerbert.com gibt es nicht nur fertige Player zum Bestellen, sondern auch Bausätze für Hobbybastler und viele nützliche Tipps, etwa zu lizenzfreien Hörinhalten für die Speicherkarte und Einblicke in die Manufaktur.

Augen auf beim Spielzeugkauf

Die Verbraucherzentralen raten Eltern generell, Spielzeug sorgfältig zu prüfen, bevor es in Kinderhände gelangt. Die Experten raten:

- Bei Spielzeug aus Plastik, das unangenehm oder auffällig riecht, ist die Gefahr der Schadstoffbelastung hoch. Daher erst schnuppern, dann kaufen.

- Spielzeug für Kleinkinder darf keine Teile enthalten, die sich leicht ablösen lassen (Teddy-Augen, Reifen an Mini-Fahrzeugen).

- Bei Plüschtieren dürfen sich keine Fasern aus dem Kunstfell lösen.

- Lackierungen dürfen beim Reiben oder Kontakt mit Wasser nicht abfärben.

- Secondhand sind auch hochwertige Spielzeuge günstig zu bekommen. Haben sie ausgedient, können sie wiederum weitergegeben werden und leisten so auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Grenze zwischen Mobilfunk- und Festnetz verschwimmt

Durch schnelle LTE-Verbindungen surfen Verbraucher immer und überall

Bei der Internet-Nutzung machen viele Verbraucher keinen
Unterschied mehr, ob sie unterwegs oder in den eigenen vier
Wänden sind.
Foto: djd/Telefónica Deutschland/Getty
(djd). Keine Digitalisierung ohne schnelles Netz: Der LTE-Ausbau und das damit mögliche mobile Highspeed-Surfen verändert grundlegend die Nutzungsgewohnheiten der Verbraucher. Dabei verschwimmt insbesondere die bisher gewohnte Grenze zwischen Mobilfunk und Festnetz. Schon heute macht es für die Mehrheit der Deutschen (59 Prozent) keinen Unterschied mehr, ob sie das Web mobil oder zu Hause nutzen. Eine schnelle Verbindung zum Surfen, Streamen von Inhalten oder für Cloud-Dienste wird an jedem Ort und jederzeit erwartet. Zu diesem Resultat kommt eine repräsentative Studie, die von Telefónica Deutschland beauftragt wurde. Ein angenehmer Zusatzeffekt: Nur noch einen Anschluss zu haben, spart den Kunden auch noch bares Geld.

Intensive Onlinenutzung auch unterwegs

Ganz gleich ob daheim, ob in der Bahn oder im Stadtpark: Schnelles Internet soll immer und überall verfügbar sein. Bei den 18- bis 29-Jährigen etwa unterscheiden laut Studie 72 Prozent gar nicht mehr, ob sie gerade unterwegs oder daheim ins Netz gehen - ihre Internet-Nutzung bleibt davon unbeeinflusst. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 71 Prozent. Möglich wird dieser Trend durch moderne Smartphones und Tablets, die längst die Leistungsstärke von Computern erreicht haben, sowie die damit möglichen Anwendungen und Apps. Und da der LTE-Ausbau kontinuierlich voranschreitet, wird das mobile Highspeed-Surfen zur Selbstverständlichkeit.

Kein Unterschied zwischen Mobilfunk und Festnetz

Die Mehrheit der Verbraucher möchte somit auch bei den Verträgen, Service-Ansprechpartnern und Kosten nicht mehr zwischen Mobilfunk und Festnetz unterscheiden. Acht von zehn Bundesbürgern (83 Prozent) wünschen sich beides aus einer Hand, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Überholt ist damit auch die frühere Situation, dass Internet zu Hause preisgünstig, unterwegs aber teuer ist. Der Mobilfunkanbieter o2 bietet heute beispielweise den Tarif o2 my All in One XL, der Mobilfunk, Festnetz und Internet aus einer Hand zusammenfasst. Im Monatspreis sind bereits 60 GB Highspeed-Datenvolumen enthalten, sodass das Streamen von Filmen und Musik, Gamen oder speicherintensive Cloud-Dienste auch unterwegs ohne Weiteres möglich sind. Immerhin speichern bereits heute fünf von zehn Befragten wichtige Daten, Fotos und mehr mobil in der Cloud, etwa um sie mit Familie und Freunden zu teilen. Ein Trend, der sich mit dem Netzausbau und der Digitalisierung fortsetzen dürfte.

Schnell unterwegs, schnell zu Hause

Studie: Deutsche nutzen Highspeed-Internet in allen Lebenslagen

Musik wird nicht mehr gekauft, sondern "gemietet":
Dank Streaming-Anbieterund mit schnellen
LTE-Internetverbindungen hat man jederzeit und überall
Zugriff auf die Lieblingssongs.
Foto: djd/Telefónica Deutschland/PantherMedia/HotPhotoPie
(djd). Morgens in der Bahn, abends beim Joggen, am Wochenende beim Faulenzen auf dem Sofa oder an der frischen Luft: Die persönlichen Lieblingssongs oder die aktuelle Staffel der Lieblingsserie sind in allen Lebenslagen und überall dabei. Das bedeutet aber schon lange nicht mehr, dass man den MP3-Player ständig mit neuer Musik oder das Tablet mit den aktuellen Serien-Episoden bespielen muss. Musik und Video sind heute digital auf dem Smartphone oder Tablet immer dabei und werden im Monatsabo bequem "gemietet" statt gekauft. Das Streaming von Songs und Videos ersetzt zunehmend den klassischen Besitz der Inhalte. Die einzige Voraussetzung ist, ähnlich wie beim beliebten Online-Gaming, eine schnelle Internetverbindung. Dabei wollen Nutzer zwischen zu Hause und unterwegs nicht mehr unterscheiden.

Streaming ist beliebt - zu Hause wie im Mobilfunknetz

Das Internet ist dank schneller LTE-Verbindungen im Mobilfunknetz mit hohen Datenraten verfügbar. Sechs von zehn Verbrauchern (59 Prozent) unterscheiden nicht mehr, ob sie das Internet unterwegs oder in den eigenen vier Wänden nutzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die von Telefónica Deutschland beauftragt wurde. Vor allem das Streaming von Videos, Musik und TV-Angeboten wird immer beliebter, egal an welchem Ort: Bei den 18- bis 29-Jährigen streamt bereits fast jeder Zweite die Lieblingsserie oder aktuelle Blockbuster gleichermaßen zu Hause wie unterwegs. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es vier von zehn Befragten. Beliebte Online-Games wie Fortnite werden längst nicht mehr nur am heimischen PC gespielt. Mehr als die Hälfte aller 18- bis 49-Jährigen daddeln auch unterwegs (54 Prozent), obwohl dafür oft ein großes Highspeed-Datenvolumen nötig ist.

Ein schnelles und großes Datenpaket aus einer Hand

Datenintensiv ist zum Beispiel auch die Nutzung von Cloud-Diensten. Mobilfunkanbieter reagieren darauf mit passenden Angeboten wie dem Tarif o2 my All in One XL, der gleichzeitig Mobilfunk, Festnetz und Internet umfasst. Monatlich 60 Gigabyte Highspeed-Datenvolumen für Inhalte und intensives Streaming - ob zu Hause oder unterwegs - sind enthalten. Ein zusätzlicher Festnetzvertrag wird damit überflüssig. Dabei schöpfen keineswegs nur junge Menschen die Möglichkeiten der Digitalisierung voll aus. Laut der bundesweiten Studie unterscheidet auch die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen immer seltener, ob sie via DSL oder LTE surft. Dieser Trend setzt sich bei den über 50-Jährigen fort, zum Beispiel bei der Anwendung von Messaging Diensten (67 Prozent) oder beim Versenden und Teilen von Bildern und Videos (64 Prozent).

Smarte Frischluft für zu Hause

Die automatisierte Wohnraumlüftung in intelligente Haustechnik einbinden

Ein vernetztes, intelligentes Zuhause sorgt für mehr
Sicherheit, spart wertvolle Zeit und senkt Energiekosten.
Lüftungsanlagen können jetzt auch per App gesteuert
und an die persönlichen Anforderungen angepasst werden.
Foto: djd/BDH/Antonioguillem - stock.adobe.com
(djd). 16 Prozent der Deutschen nutzen bereits Smarthome-Lösungen - am meisten verbreitet ist die intelligente Haussteuerung dabei unter den 25-34-Jährigen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte. Ein Smarthome hilft dabei, den Alltag komfortabler zu gestalten, indem es uns viele Steuerungs- und Überwachungstätigkeiten abnimmt.

Mobil steuern

In einem "intelligenten Zuhause" sind die Haustechnik und die Multimedia-Geräte miteinander vernetzt und können zentral ferngesteuert werden. Dazu gehören beispielsweise Sicherheitssysteme sowie eine automatische Lüftungs- und Beleuchtungssteuerung. Mithilfe von Smartphone, Tablet oder Laptop kann der Bewohner eines Smarthomes bequem alle Einstellungen der Haustechnik einsehen und verwalten - egal ob zu Hause oder von unterwegs. Aber auch die Bedienung ohne Endgeräte, etwa über Sprachbefehle oder Handzeichen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Inzwischen sind Smarthome-Lösungen nicht nur im Premium-Wohnbereich zu finden, sondern haben auch im Baubestand des "Otto Normalbürgers" Einzug gehalten. So passt sich zum Beispiel die automatisierte Wohnraumlüftung zunehmend den Anforderungen eines Smarhomes an. Dies ist eine moderne Haustechnologie, die sich aufgrund der dichteren und energieeffizienten Bauweise in den letzten Jahren besonders stark entwickelt hat.

Gesunde Raumluft auf Knopfdruck

Automatische Lüftungsanlagen im Sinne eines Smarthomes denken immer stärker selbst mit: Integrierbare Sensoren für die Messung des Feuchte-, CO2- und Schadstoffgehalts in der Raumluft steuern bei zu hoher Belastung automatisch und bedarfsgerecht den Luftaustausch und sorgen so für noch mehr Energieeffizienz, niedrigere Heizkosten und ein gesundes Raumklima. Moderne Lüftungsgeräte lassen sich nicht nur per Bedienfeld, sondern auch per App über Smartphone, Tablet und Laptop steuern. Wer es noch bequemer möchte, kann die Lüftung durch Sprachbefehle oder sogar Gesten berührungslos bedienen. Durch die Möglichkeit der Einbindung in die Gebäudeleittechnik (GLT) rundet eine Lüftungsanlage das zeitgemäße Wohnkonzept eines Smarthomes ab. Moderne Lüftungssysteme lassen sich damit ganz einfach in ein intelligentes Steuerungsnetzwerk integrieren.

Weitere Informationen zum Thema Wohnraumlüftung und zu den Fördermöglichkeiten liefert die Plattform www.wohnungs-lueftung.de. Initiatoren dieses Verbraucherportals sind die renommiertesten Verbände in der Lüftungsbranche: Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH), Fachverband Gebäude-Klima e.V. (FGK) sowie Verband der Interessensgemeinschaft Dezentrale Wohnungslüftung e.V. (IGDWL).

Mehr Entertainment - per Knopfdruck auf der Fernbedienung

Smart-TV: red button erfüllt Wunsch nach Zusatzinhalten parallel zum Programm

Moderator Jochen Bendel nutzt bereits die
rote Farbtaste auf seiner Fernbedienung.
Foto: djd/www.redbutton.de
(djd). 40 Prozent der Bundesbürger besitzen bereits ein Smart-TV. Für weitere 14 Prozent kommt ein solcher Fernseher mit Internetzugang sowie diversen Multimedia-Funktionen in Frage, wenn das alte Gerät den "Geist aufgibt". Das ergab eine aktuelle Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag von ProSiebenSat.1. Bei Zusatzdiensten und Möglichkeiten eines Smart-TVs würden sich die Zuschauer vor allem über mehr Informationen freuen - seien es allgemeine News aus aller Welt auf Abruf, Wetterinfos oder auch Hintergründe und Promi-News zu einzelnen Sendungen. Viele Befragte würden zudem gerne Live-Sendungen anhalten, "zurückspulen" und später weitersehen.

Das lineare TV im Blick - oder ganz auf Alternativen umschalten

Gleichzeitig fernsehen und Infos abrufen: Das können Zuschauer heute mit dem Tele- oder Videotext. Gern genutzt wird er etwa als Fußball-Liveticker. Mit dem neuen "red button" erlebt der duale Konsum eine ganz neue Qualität - die rote Farbtaste vereint auf dem Smart-TV das aktuelle TV-Programm mit umfangreichen Inhalten aus dem Internet und eigens recherchierten Zusatzinfos zu Sendungen. Ein Knopfdruck auf der Fernbedienung reicht - und man hat zwei Möglichkeiten: kurzweiliges Entertainment für zwischendurch, während man das lineare TV-Programm immer im Blick hat, oder aber ganze Folgen und Highlight-Clips von Lieblingssendungen zu jeder Zeit und als Alternative zum laufenden Programm genießen. Das "red button"-Angebot steht bei allen Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe zur Verfügung: Zusatzinfos zu den Sendungen, aktuelle News, Ratgeber, umfangreiche Mediatheken und spannende Themenkanäle ergänzen das lineare TV-Programm. Durch interaktive Funktionen wie Live-Votings und -Quizes können die Zuschauer zudem aktiv am Programm teilnehmen. Mehr dazu erfährt man unter www.redbutton.de.

Inhalte, die sich die Zuschauer wünschen

Der Clou am "red button" ist also die Doppelnutzung: Man kann das lineare TV-Programm schauen und gleichzeitig diverse Zusatzinhalte direkt auf dem Fernseher nutzen. Zudem bietet die Mediathek zahlreiche Alternativen zum aktuellen Programm - ganz ohne Umschalten oder Zusatzgerät. Damit bietet der "red button" genau das, was sich die TV-User wünschen: tagesaktuelle News von Politik bis Promi-Klatsch, vertiefende Hintergrundinfos zu Sendungen, und auch das regionale Wetter kann bald ganz einfach aufgerufen werden. Alle Inhalte sind gratis, ohne Registrierung und zusätzliche Installation abrufbar. Die Nutzung des "red button" ist einfach und intuitiv: Das Smart-TV oder eine internetfähige Set-Top-Box werden mit dem Internet verbunden, nach dem Drücken der roten Farbtaste auf der Fernbedienung öffnet sich das jeweilige Angebot des Senders.