Die Trends von heute und morgen

Meine Identität im Web gehört mir

So behalten Verbraucher die Kontrolle über ihre Daten und Onlinekonten

Mehr Sicherheit für die eigenen Daten im Web: Neue
Lösungen ermöglichen es Verbrauchern, jederzeit die
Hoheit über persönliche und vertrauliche Informationen
zu behalten.
Foto: djd/Keyp/Shutterstock/©Den Rise
(djd). Online eine Überweisung ausführen, auf die Schnelle ein paar Schuhe bestellen oder einen Flug buchen: Selbst wer Onlineshops, Soziale Medien und Co. nur sporadisch nutzt, hinterlässt unweigerlich Spuren im Netz. Verschiedenste Anbieter speichern mit der Zeit persönliche Daten, von der Adresse bis hin zur Bankverbindung. Das öffnet Tür und Tor für Cyber-Gauner, die es auf den Diebstahl dieser digitalen Identitäten abgesehen haben. Selbst renommierte Adressen im Web oder Kreditkartengesellschaften sind nicht vollends vor diesen Risiken gefeit, wie Fälle aus den vergangenen Jahren zeigen. Datenklau und Onlinebetrügereien verursachen Milliardenschäden - und können jeden treffen: Im Jahr 2017 sind laut einer Studie von Norton by Symantec 23 Millionen Bundesbürger Opfer von Cyberkriminalität geworden.

Identifizierung per App

Ein wesentliches Problem: Verbraucher können alleine kaum den Überblick darüber behalten, welche Unternehmen persönliche Daten gespeichert haben - und wie gut diese gesichert sind. Neue Konzepte wie etwa des Münchener Start-Up-Unternehmens Keyp zielen jetzt darauf ab, die persönlichen Daten in einer App auf dem eigenen Smartphone zu belassen, ähnlich wie bei einem Passwortmanager oder einem digitalen "Wallet". Will der Verbraucher eine Onlinebestellung auslösen oder ein neues Webkonto eröffnen, ermöglicht es die App, sich beim jeweiligen Anbieter einzuloggen und zu identifizieren. Der wesentliche Unterschied: Die persönlichen Daten verbleiben jederzeit beim Verbraucher und verschwinden nicht im Datenkosmos.

Nie mehr Passwörter merken

Die gespeicherten Merkmale werden dazu vorab von bereits vorhandenen, vertrauenswürdigen Instanzen bestätigt. Beispielweise kann die Post die Anschrift und die Bank die Kreditkartendaten verifizieren. So kann sich der Webseitenbetreiber wiederum darauf verlassen, dass die übermittelten Identitätsdaten echt und aktuell sind - das bedeutet: einfachere Abläufe und mehr Sicherheit für beide Seiten. "Zu mehr Sicherheit kommt noch ein Plus an Komfort: Verbraucher müssen sich damit in Zukunft weder Passwörter noch Profile merken oder aktualisieren", erklärt Maximilian C. Möhring, Mitgründer und Geschäftsführer von Keyp. Mehr Infos gibt es unter www.keyp.io. In einer seit Mai 2018 laufenden Pilotphase stehen bereits über 100 Identity-Lösungen für Unternehmen zur Verfügung, beginnend ab Herbst des Jahres sollen dann auch Verbraucher die App-Lösung nutzen können.

So winzig und mit so viel Platz für Technik

Das Hightech-Material Titan macht Hörgeräte noch kleiner und komfortabler

Vor allem Menschen, die noch im Berufsleben
stehen, wünschen sich diskrete Hörlösungen.
Foto: djd/Phonak
(djd). Extrem robust, leicht und gut verträglich - wegen dieser Eigenschaften kommt Titan schon lange in der Medizin zum Einsatz, etwa bei Prothesen. Ganz neu sind Hörgeräte mit einer papierdünnen Hülle aus Titan. Ihr Vorteil: Sie sind so klein, dass sie fast unsichtbar direkt im Ohr getragen werden können. Trotzdem hat in ihnen so viel Technik Platz, dass selbst hochgradige Hörminderungen ausgeglichen werden können.

Individuell wie ein Fingerabdruck

Anhand von 1.600 biometrischen Daten werden Hörgeräte aus Titan individuell an den Gehörgang des Trägers angepasst. Auf diese Weise ist es möglich, auch anatomisch anspruchsvolle Gegebenheiten, etwa unterschiedlich weite Gehörgänge beider Ohren, zu berücksichtigen. Weil die Geräte so klein sind, sind sie von außen kaum noch sichtbar. "Bisher wurden die Hüllen vor allem aus Acryl gefertigt", erklärt Marco Faltus, Leiter der Abteilung Audiologie des Schweizer Hörgeräte-Herstellers Phonak. Kunststoff sei aber weniger stabil als Titan und daher zwar für kleine, aber nicht für derart hauchdünne Gehäuse geeignet.
Modelle wie das "Virto B-Titanium" haben jetzt eine so geringe Größe, dass sie 2,5 Millimeter tiefer in den Gehörgang eingeführt werden können als herkömmliche Geräte. Durch unterschiedliche Farben in Hauttönen fallen die diskreten Geräte kaum noch auf. Mehr Informationen sowie eine Datenbank mit Adressen qualifizierter Hörgeräteakustiker gibt es unter www.phonak.de.

Mehr Leistung trotz geringer Größe

Im-Ohr-Geräte nutzen die natürliche Funktion der Ohrmuschel als Schalltrichter. Außerdem verfügen sie über ein spezielles Betriebssystem, das sich automatisch an unterschiedliche Hörsituationen anpasst. Alle 0,4 Sekunden wird die Geräuschkulisse analysiert und die Leistung entsprechend synchronisiert. So wird beispielsweise erfasst, aus welcher Richtung eine Stimme kommt. Auch in lauter Umgebung, im Auto oder im Freien sorgt dies für ein optimales Sprachverständnis.

Lang lebe mein Smartphone

Die fünf besten Tipps für eine nachhaltige Handynutzung

Die Herstellung jedes Smartphones belastet die Umwelt. Einige
Menschen denken daher um und entscheiden sich, ihr Smartphone
etwas länger zu nutzen.
Foto: djd/Deutsche Telekom/Getty Images/Jacob Ammentorp Lund
(djd). Etwa alle zwei Jahre entschließt sich der durchschnittliche Deutsche, sein Smartphone durch ein neues zu ersetzen, das Altgerät verschwindet dann oft in der Schublade. Die kurze Nutzungsdauer ist bedenklich, denn die Herstellung jedes Smartphones belastet die Umwelt. Wertvolle und seltene Ressourcen wie Kupfer, Silber und Gold sind in den Geräten enthalten, die Produktion benötigt zudem viel Wasser und Treibstoff. Einige Menschen denken daher um und entscheiden sich, ihr Smartphone etwas länger zu nutzen. "Es gibt zwei Wege, mit dem Smartphone die Umwelt zu schonen: Zum einen sollte man versuchen, das Gerät so lange wie möglich am Leben zu erhalten, zum anderen gibt es aber auch einige Funktionen wie etwa den Energiesparmodus, die dabei unterstützen können, das Smartphone verantwortungsvoll zu nutzen", erklärt etwa Celina Kranich von der Computerhilfe der Telekom. Hier sind die fünf wichtigsten Tipps für ein langes und umweltfreundliches Smartphone-Leben:

1. Akkulaufzeit

Wer sein Smartphone nachts an der Steckdose hat, riskiert, dass die Akkulaufzeit schnell sinkt, da der Akku durch dieses Vorgehen schneller kaputt geht. Der Grund: Wenn der Akku bereits voll geladen hat, wird er dennoch weitergeladen, um kleinste Ladungsschwankungen auszugleichen. Idealerweise hält man den Handy-Akku im Bereich zwischen 30 und 80 Prozent Ladung.

2. Richtige Netzteilspannung beachten

Die meisten Smartphone-Hersteller haben sich zwar einheitlich auf den Micro-USB-Port als Ladeanschluss geeinigt, dennoch ist Ladegerät nicht gleich Ladegerät. Einige Smartphones "verstehen" sich nur mit bestimmten Netzteilen, etwa aufgrund von Unterschieden bei der Spannung. So kann es sein, dass einige Ladegeräte das Smartphone langsamer aufladen als andere - das Gerät hängt länger an der Steckdose.

3. Energie sparen mit der Cloud

Fotos, Videos und Dokumente lassen sich ganz einfach über verschiedene Apps in eine Cloud verlagern. Das hat viele Vorteile, denn so spart man nicht nur Speicher auf dem Gerät, sondern auch Energie, da die Datenverarbeitung ausgelagert wird.

4. Richtig reinigen

Das Smartphone nicht mit dem Glasreiniger säubern! Auch wenn das Display häufig aus Glas besteht, schaden die Inhaltsstoffe des Reinigers dem Gerät.

5. WLAN nutzen

Viele Smartphone-Verträge inkludieren ein hohes Datenvolumen, das das Surfen unterwegs problemlos ermöglicht. Das ist zwar praktisch - die Nutzung von WLAN ist aber wesentlich energiesparender und umweltschonender.

Mehr Tipps für einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Smartphone gibt es etwa unter www.telekom.de/computerhilfe sowie in der Digital Community unter www.telekom.de/digital-community.

Ohne Worte: Emojis, LOLs und Hashtags

Die digitale Welt hat unsere Kommunikation verändert

"Nicht ohne mein Handy" - viele Kids legen ihr
Smartphone kaum noch aus der Hand.
Foto: djd/Initiative Teachtoday
(djd). Viele Erwachsene blicken mit Sorge auf die Konsumgewohnheiten der jungen Generation, die ganz selbstverständlich mit mobilem Internet und sozialen Netzwerken aufwächst. Anrufe gibt es kaum noch - sie gelten als viel zu zeitaufwändig, stattdessen wird getippt oder eine kurze Sprachnachricht verschickt. Über WhatsApp, SMS, Chat oder Tweets teilt man News, auf Instagram postet man Bilder. Statt ausformulierter Sätze drücken Emojis, LOLs und Hashtags Gefühle und Haltungen aus. Diese Art zu kommunizieren verändert den Sprachgebrauch der jungen User und auch ihr Sozialverhalten.

Das Smartphone ist immer dabei

Das Handy ist zu einem Informations- und Unterhaltungsmedium geworden. Es ist nicht nur Arbeitswerkzeug und Spielzeug, sondern bietet auch zahlreiche Kommunikationsformen, um mit anderen Menschen in Kontakt zu sein. Gerade junge User wollen dazugehören und teilen alles mit der Community: Wen man liebt, was man tut und wie man sich kleidet. Soziale Netzwerke dienen als Plattform der Selbstdarstellung. Täglich verbringen Nutzer viel Lebenszeit mit den digitalen Medien. Dabei nicht den Überblick zu verlieren, sich nicht unter Druck gesetzt oder gestresst zu fühlen, ist eine Herausforderung, die mit diesen neuen Kommunikationsformen einhergeht. So ist es nicht ungewöhnlich, dass viele Nutzer bei einem Nachrichtensignal sofort zum Smartphone greifen, um zu antworten. Das kann sogar so weit gehen, dass manche sich verloren fühlen, sobald das Handy außer Reichweite ist. Wie "abhängig" man ist, lässt sich etwa beim Projekt "(Nicht) ohne mein Handy" auf www.teachtoday.de feststellen.

Du und ich als Werbeträger

Auf der Internetseite der Initiative finden sich zudem weitere Themendossiers zum bewussten Umgang mit digitalen Medien. Manche jungen User ahnen etwa nicht, wie soziale Medien ihre Entscheidungen mitbestimmen. Das zeigt der Erfolg von Social Media-Stars. Weil ihre meist jungen Fans sie als Vorbild betrachten, kaufen sie das, was die Stars empfehlen. Mittlerweile geben viele dieser Influencer ihre Empfehlungen aber bezahlt und im Auftrag von Unternehmen ab. Trotz Kennzeichnungspflicht können Nutzer oft nicht unterscheiden, was eine private Meinung und was eine Werbebotschaft ist. Aber nicht nur Influencer machen Werbung - die Werbeindustrie macht Verbraucher selbst zu Werbeträgern, denn echte Menschen überzeugen mehr als leere Versprechungen im Werbespot. Sie fordern zu Selfies mit Produkten auf, stellen Beiträge zum Liken online und lassen Inhalte oder Produkte von den Usern selbst mitgestalten. Wer mitmacht, sollte sich des Werbecharakters bewusst sein - oder doch lieber beim Posten seiner eigenen Gedanken, Aktivitäten und Fotos bleiben.

Digitale Entgiftung

Umgang mit dem Smartphone: Die vier wichtigsten Expertentipps zu "Digital Detox"

Das Smartphone ist unverzichtbar geworden, ob
Zuhause oder auf Reisen - allerdings sollte man
das Handy regelmäßig auch mal ganz bewusst zur Seite legen.
Foto: djd/Deutsche Telekom/iStockphoto-pixelfit/freepik-lanrentuku
(djd). Fotos posten, Facebook und E-Mails checken, Freunde und Familie erreichen - das Smartphone ist für die meisten von uns unverzichtbar geworden, ob Zuhause oder auf Reisen. Viele unterschätzen dabei jedoch den damit verbundenen Stress. Denn die ständige Erreichbarkeit, und sei es auch nur privat, lässt wenig Luft, einmal richtig auszuspannen. Mit der Smartphone-Invasion kam deshalb auch der Trend zur digitalen Entgiftung - auf Englisch Digital Detox. Ziel ist es, die Nutzung des Smartphones im Alltag einzuschränken, sich weniger ablenken zu lassen und wieder verstärkt anderen Aktivitäten nachzugehen. Was erst einmal leicht klingt, erfordert häufig viel Selbstdisziplin und Willenskraft, denn das Smartphone ist für viele ein selbstverständlicher Alltagsbegleiter. Eine gute Vorbereitung hilft bei der "Entgiftung". Das Smartphone selbst bietet eine Reihe von Möglichkeiten, um die Nutzung beinahe automatisch einzuschränken. Celina Kranich, Expertin bei der Computerhilfe der Telekom, hat die vier wichtigsten Tipps zusammengefasst:

Vier Tipps zur digitalen Entgiftung

1. Mehr ist weniger - hilfreiche Apps installieren: Es klingt ironisch, doch tatsächlich gibt es auch für den Digital-Detox-Trend die passenden Apps. Diese messen etwa, wie häufig wir unser Smartphone entsperren, wie oft wir welche App benutzen und wie viel Zeit wir mit ihnen verbringen.

2. Mitteilungsfunktionen bearbeiten: Das Aufleuchten von Push-Benachrichtigungen lässt den Blick regelmäßig zum Smartphone schweifen. Um diese Ablenkung zu vermeiden, kann man in den Einstellungen des Smartphones die Mitteilungsoptionen anpassen - für jede App individuell. Hier lassen sich Töne ausschalten, Hinweise im Sperrbildschirm oder bei der Verwendung verbieten oder jegliche Mitteilungen deaktivieren.

3. Aus den Augen, aus dem Sinn - Apps deinstallieren: Apps verleiten dazu, aus Langeweile darauf zu klicken, auch, wenn man gerade gar kein bestimmtes Anliegen hat. Nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" kann man bestimmte Apps - etwa soziale Netzwerke - deinstallieren und die Netzwerke stattdessen bei Bedarf im Browser des Smartphones öffnen.

4. Ruhezeiten einrichten: Mit dem Flug- oder dem Nicht-Stören-Modus lassen sich sämtliche Benachrichtigungen und Anrufe mit einem Klick vermeiden. Eine weitere Option ist das Einrichten automatischer Ruhezeiten - so weiß das Smartphone, wann es zu schweigen hat. Beim iPhone kann man über den Nicht-Stören Modus feste Zeitintervalle festlegen, in denen niemand stören darf, Ausnahmen können definiert werden.

Einstellungstipps fürs Smartphone gibt es unter www.telekom.de/digital-community oder unter www.telekom.de/computerhilfe.

Neuer Ausbildungsberuf für kreative Computerfans

Ein Content-Manager setzt Inhalte für Webseiten und Online-Shops in Szene

Die Ausbildung zum Content-Manager ist
im Bereich Grafikdesign angesiedelt.
Foto: djd/Designschule/benjaminpohle.de
(djd). Der Begriff "Digitalisierung" ist in aller Munde. Doch welche Auswirkungen hat das zunehmende digitale Arbeiten konkret für Berufsanfänger? Neue, moderne Berufsfelder gehören unabdingbar dazu. Entsprechend sollten sich junge Menschen nach dem Schulabschluss über die neu entstehenden Möglichkeiten informieren. In der Werbe- und Kommunikationsbranche wird beispielsweise ganz aktuell der Ausbildungsberuf des "Content-Managers" angeboten. Wer in diesem Job arbeitet, sorgt in einem Unternehmen dafür, dass lesens- oder sehenswerte Inhalte zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle erscheinen. Das ist zum Beispiel wichtig für Internetportale oder für Online-Shops.

Kreatives Arbeiten am Computer

Ein Content-Manager erstellt Konzepte, recherchiert Themen, pflegt, gestaltet und optimiert Webseiten oder Intranet-Strukturen. Dafür nutzt er Content-Management-Systeme (CMS) wie beispielsweise WordPress oder Typo3. Bislang wird diese Ausbildung in Deutschland nur in Schwerin angeboten, und zwar an der dortigen, staatlich anerkannten Höheren Berufsfachschule. Kreative Schulabgänger zwischen 15 und 18 mit Realschulabschluss oder auch ältere Quereinsteiger sind hier anzutreffen, die Ausbildung dauert drei Jahre und ist im Bereich Grafikdesign angesiedelt. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie Gestaltungsgrundlagen, Typografie und Webdesign, Indesign und Photoshop, Kreativitätstechniken, Webanalytics oder Social-Media-Marketing.

Dozenten, die selbst aktiv in diesem Beruf arbeiten, machen die Auszubildenden fit in folgenden Bereichen:

- Content Strategien entwickeln
- Online-Inhalte erstellen und einpflegen
- Online-Portale planen und betreuen
- Bild-, Text- und Multimediainhalte auf Webseiten einpflegen
- Arbeitsabläufe optimieren und Mitarbeiter anleiten
- CMS Systeme einrichten & verwalten

"Content-Manager werden vor allem gesucht in Werbe- und Designagenturen, E-Commerce-Unternehmen, PR- und Multimedia-Agenturen, Online-Agenturen sowie in großen Industrieunternehmen", erklärt Maria Weding, Leitung Marketing an der Designschule Schwerin. Das Schulgeld liegt bei rund 320 Euro pro Monat, Schüler sind allerdings BAFöG-berechtigt. Die Schule bietet zudem interne Finanzierungsmodelle an, unter www.designschule.de werden die verschiedenen Möglichkeiten genau aufgeschlüsselt. Wer sich detaillierter über den Beruf des Content-Managers informieren möchte, hat dazu am 26. Mai 2018 und am 10. November 2018 Gelegenheit: Dann veranstaltet die Schule jeweils einen Tag der offenen Tür.

Vorsicht ja - Angst nein

Onlinebanking ist sicher wie nie zuvor, dennoch sollte man stets achtsam sein

Aufgrund mehrstufiger Sicherheitssysteme sind Online-
und Mobilebanking sehr sicher. Einige Verhaltensregeln
sollten dabei dennoch berücksichtigt werden.
Foto: djd/BVR/thx
(djd). Onlinebanking ist einfach, günstig, schnell und praktisch. Fast alle Bankgeschäfte lassen sich heute auf diese Weise erledigen. Um Transaktionen im Onlinebanking durchzuführen, muss jeder Auftrag mit einer eigenen transaktionsabhängigen Nummer, der TAN, freigegeben werden. Smart-TAN ist etwa das bei den Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken beliebteste Verfahren. Hier wird die TAN von der Girocard und einem kleinen Lesegerät generiert, das die Kunden von der Bank erhalten. "Bevor die Transaktion per TAN freigegeben wird, müssen die am Lesegerät gezeigten Daten vom Bankkunden noch einmal überprüft und bestätigt werden", erklärt Dr. Olaf Jacobsen vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Immer aufmerksam sein

Dank solcher mehrstufiger Sicherheitssysteme ist Online-, aber auch Mobilebanking sehr sicher. Einige Verhaltensregeln sollte jeder Internetnutzer stets berücksichtigen. Hier die wichtigsten Tipps im Überblick:

- Banken fragen niemals, weder in E-Mails noch am Telefon, nach der persönlichen Online-PIN oder einer TAN. Hierbei handelt es sich um Betrugsversuche. Regel Nummer eins ist also, solche Mails zu ignorieren und zu löschen.

- Jede TAN ist stets zur Ausführung genau der Daten vorgesehen, die im Lesegerät oder im Mobiltelefon angezeigt und vom Kunden bestätigt werden. Die TAN sollte also nur für die Transaktion eingegeben werden, die tatsächlich getätigt werden soll.

- Weist das eigene Konto unerwartet Gutschriften oder Abbuchungen aus, sollten diese zuerst mit der Bank geklärt werden. Auf keinen Fall sollte eine Rücküberweisung erfolgen, wenn fremde Personen oder Institutionen darum bitten. Das ist ein üblicher Trick von Betrügern.

- Für Onlineüberweisungen sollte ein Tageslimit festgelegt werden. Zugleich empfiehlt es sich, die Kontoumsätze regelmäßig zu überprüfen. So lässt sich möglicher Missbrauch von vornherein begrenzen.

- PC und Smartphone sichern: Wertvolle Geräte und sensible Daten sollten
mit einem aktuellen Antiviren-Schutz und einer Firewall geschützt werden. Kostenlose Computerchecks helfen beim Aufspüren und Entschärfen möglicher Sicherheitslücken.

- Besteht ein Verdacht, dass Dritte in den Besitz der PIN gekommen sind oder stellt sich das Onlinebanking-Portal merkwürdig dar, sollte der Zugang sofort gesperrt werden. Eine solche Sperrung kann entweder selbst durch die dreimalige Eingabe einer falschen PIN beim Anmelden oder über eine Sperr-Notrufnummer vorgenommen werden.

Mehr Infos zum Thema Onlinebanking-Sicherheit gibt es auf den jeweiligen Seiten der Volksbanken und Raiffeisenbanken und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik unter www.bsi-fuer-buerger.de.

Wohlfühlatmosphäre im Schlafzimmer

Eine gut geplante Elektroausstattung sorgt für Komfort und Stimmung nach Maß

Automatisch öffnende und schließende Rollläden
können zum Schlafkomfort im Schlafzimmer beitragen.
Foto: djd/Elektro+/GIRA
(djd). Im Schlafzimmer erholen wir uns, tanken neue Energie und wollen uns einfach wohlfühlen. Neben einem bequemen Bett und einem Einrichtungsstil, der den eigenen Vorlieben entspricht, sind bei der Ausstattung des Schlafzimmers aber auch praktische Aspekte wie die Elektroinstallation zu berücksichtigen. Sie ist zum Beispiel für die Lichtplanung sehr wichtig.

Kuschellicht und Aufwachstimmung

Licht wirkt sich auf unsere Stimmung und Gemütslage aus. Warmes Licht beruhigt am Abend, kälteres Licht hilft morgens den Lebensgeistern auf die Sprünge. Ideal ist es daher, wenn sich die Beleuchtung individuell anpassen lässt. "Dazu sollten sich die Bewohner im Vorfeld Gedanken über die spätere Raumnutzung machen und sich überlegen, was im Schlafzimmer ausgeleuchtet werden soll", meint Ullrich Fichtner von der Initiative Elektro+. Eine gute Deckenleuchte als Orientierung gehört zur Grundausstattung. Daneben können weitere Lichtquellen eingeplant werden, beispielsweise Deckenspots vor dem Kleiderschrank, eine Leseleuchte neben dem Bett oder weitere Leuchten für Kommode, Schminktisch oder den Spiegel. "Praktisch ist es, wenn alle Lampen von einem oder mehreren Schaltern am Bett gesteuert werden können. Alternativ kann man das Licht auch per Funk per Fernbedienung regeln", rät Ullrich Fichtner. Empfehlenswert sei auch der Einsatz von Dimmern, mit denen man die Helligkeit individuell anpassen könne, zum Beispiel indem man das Licht zum Lesen heller, zum Dösen und Kuscheln dunkler stellt. Moderne LED-Systeme bieten zudem die Möglichkeit, auch die Lichtfarbe individuell einzustellen und an die Stimmung anzupassen.

Multimedia-Anschlüsse einplanen

Motorgesteuerte Rollläden bieten ebenfalls einen Mehrwert an Komfort und erleichtern morgens das Aufstehen. Automatisieren lassen sie sich beispielsweise per Zeitsteuerung oder über Lichtsensoren, die bei Dunkelheit schließen und bei Tagesanbruch öffnen. Wer im Bett fernsehen und Laptop, Tablet oder Smartphone nutzen will, sollte entsprechende Multimedia-Anschlüsse vorsehen, etwa Telefon- und TV-Buchse, USB-Steckdosen oder Anschlüsse für HDMI und Sat-Receiver. Orientierung bei der Planung gibt die Richtlinie RAL-RG 678. Sie zeigt Ausstattungswerte von der elektrischen Mindest- bis zur gehobenen Komfortausstattung und sagt, welche und wie viele Anschlüsse jeweils erforderlich sind. Unter www.elektro-plus.com gibt es dazu weitere Tipps und eine kostenlose Broschüre "Raumplaner". Auf der sicheren Seite ist, wer beim Bauen oder Modernisieren Elektroinstallationsrohre einbauen lässt, durch die auch später noch ohne Beschädigungen der Wand weitere Leitungen eingezogen werden können.

Trauriger Trend

Cybermobbing, Datenverlust und Hackerangriffe: Das Internet birgt viele Gefahren

Cybermobbing kann schwerwiegende psychische
Folgenfür die Betroffenen haben.
Foto: djd/Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG/peshkova
- Fotolia
(djd). Mobbing im Internet ist ein trauriger Trend und wird zu einem immer größeren Problem: Rufschädigende und verleumderische Einträge in Social-Media-Kanälen sind heute keine Seltenheit mehr. Grundsätzlich sind alle User gefährdet, besonders betroffen aber sind Jugendliche. In einer aktuellen Studie des "Bündnisses gegen Cybermobbing" gaben fast 13 Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler an, bereits Opfer von Cybermobbing geworden zu sein, in absoluten Zahlen entspricht dies über 1,4 Millionen jungen Menschen in Deutschland. Cybermobbing kann nicht nur für Jugendliche schwerwiegende psychische Folgen haben.

Rufschädigende Beiträge werden gelöscht

Mit dem neuen Schutzbrief "WebSecure" von Roland Rechtsschutz beispielsweise kann man sich vor diesen Gefahren schützen. Er umfasst nicht nur viele Serviceleistungen im Online-Schadenfall, sondern trägt auch maßgeblich zur Prävention von Straftaten im Netz bei. Ein Online-Schutz-Radar etwa durchsucht täglich das Internet nach personenbezogenen Daten. Dafür meldet sich der Kunde im Service-Portal an und gibt die für ihn wichtigen Daten wie beispielsweise Kreditkartennummern oder Social-Media-Konten ein. Findet der Radar Hinweise auf einen Missbrauch, informiert er den Kunden direkt per E-Mail. In Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern und Rechtsanwälten lässt der Service zudem die gefundenen Beiträge mit rufschädigendem oder diffamierendem Inhalt löschen und abmahnen. Außerdem erhalten Opfer von Cybermobbing eine psychologische Erstberatung durch ein ausgewähltes Netzwerk von Psychologen.

Wiederherstellung von Daten

Gerade durch E-Mails schleichen sich oft unbemerkt Viren auf den eigenen PC oder Laptop. Wurde einmal eine vermeintlich sichere Mail geöffnet, sind plötzlich alle Daten von der Festplatte verschwunden. Das ist besonders ärgerlich, wenn man keine Sicherheitskopien von seinen Daten wie Fotos oder Musik hergestellt hat. Eine weitere Serviceleistung ist deshalb die schnelle und unkomplizierte Wiederherstellung gelöschter oder verloren gegangener Daten von Festplatten und SD-Speicherkarten. Um im Vorfeld Gefahren aus dem Netz abzuwenden, hilft im Übrigen oft schon ein gutes Virenschutz-Programm. Kunden bekommen dafür Rabatte von bis zu 40 Prozent für bestimmte Virenschutzprodukte. Unter www.roland-rechtsschutz.de gibt es weitere Informationen. Auch bevor etwas passiert, können viele Fragen aufkommen. Eine telefonische Rechtsberatung klärt über alle Risiken der Internetnutzung auf. Das Partneranwaltsnetz verfügt über eine große Auswahl an kompetenten Ansprechpartnern. Zudem gibt es Checklisten, um viele Gefahren bereits im Vorfeld zu verhindern.

Immer auf Empfang dank IP-Telefonie

Internet-Telefone verbinden Flexibilität mit hoher Sprachqualität

Im Hobbykeller oder im Home-Office: Internettelefone werden
einfach dort aufgestellt, wo der Benutzer sie braucht.
Die Verbindung zum Web erfolgt auf Funkbasis.
Foto: djd/Panasonic
(djd). Die Umstellung der analogen Telefonanschlüsse auf digitale Internettelefonie ist in vollem Gange. Bis zum Jahr 2018 will die Telekom alle analogen Festnetzanschlüsse abschaffen. Stattdessen sollen Kunden IP-Telefone nutzen. Dazu stellt die Telekom insgesamt rund 20 Millionen Anschlüsse um. Die Abkürzung "IP" steht dabei für Internet Protokoll. Hierbei wählt sich das Festnetztelefon per WLAN-Signal ins private Netzwerk ein und bietet viele Vorteile und Komfortfunktionen beim Telefonieren.

Höchste HD-Sprachqualität

Mit der Abkürzung "HD" dürften die meisten besonders hoch auflösende Fernsehbilder verbinden. Doch auch Telefonieren geht per IP-Telefon in höchster HD-Qualität: "HD Voice" steht für die neue Sprachqualität, die bei der Festnetzverbindung per Internet möglich wird. Störgeräusche in den Leitungen gehören damit der Vergangenheit an, und die Stimme des Gesprächspartners ist laut Hersteller so klar zu hören, als befände man sich im selben Raum. Um die verbesserte Sprachqualität zu Hause nutzen zu können, sind nur wenige Voraussetzungen zu erfüllen: Beide Gesprächspartner müssen per IP-Telefon miteinander verbunden sein und beide sollten Endgeräte nutzen, die den neuesten Sprachstandard erfüllen. IP-Telefone der neuesten Generation, wie etwa die neuen Panasonic-Modelle "KX-TGQ200" oder "KX-TGQ400", weisen diese Ausstattung bereits standardmäßig auf. Die neuen Geräte mit CAT-iq 2.0-Standard werden direkt in den WLAN-Router eingebucht und unterstützen praktische Funktionen, wie zum Beispiel den Zugriff auf die Telefonkontakte und flexible Rufnummernanzeige. Sie können mit allen gängigen Routern verbunden werden. Nutzer sind so netzunabhängig bei der Wahl ihres IP-Telefons.

Flexibel ganz ohne lange Leitung

Zusätzlich bietet die Internet-Telefonie mit hochwertigen Endgeräten noch weitere Komfortfunktionen: Das bequeme Freisprechen gelingt dank Voll-Duplex-Technologie beispielsweise ohne störende Unterbrechungen. Und auch eine Babyphone-Funktion, über die sich alle jungen Eltern freuen dürften, ist direkt integriert: Dazu wird nach Bedarf einfach ein zweites Mobilteil oder ein Smartphone angerufen. Ohnehin bietet das Telefonieren per IP-Telefon ein neues Maß an Flexibilität. Denn da sich das Mobilteil kabellos per Funk-Web verbindet, kann man es überall im Haus flexibel platzieren. In der Küche, im Wohnzimmer oder auch im Hobbykeller: Die glasklare Sprachqualität hat der Internet-Telefonierer überall im Haus jederzeit verfügbar. Lediglich für die Ladeschale ist ein Stromanschluss notwendig. Zusätzlich können Familien mit Kindern oder Home-Office-Nutzer mit mehreren Apparaten zeitgleich telefonieren, ohne sich gegenseitig zu stören.

Hören ohne Grenzen

Neue Technik verbindet Hörgeräte automatisch mit Smartphone, TV, Audiogeräten

Komfortabel: Jeder hört den Ton vom TV so
laut, wie er möchte. Zusatzmodule, die den Ton
aufs Hörgerät übertragen, machen das möglich.
Foto: djd/Phonak
(djd). Entspannt einen Anruf annehmen, obwohl das Mobiltelefon am anderen Ende des Raumes liegt - kein Problem für die Träger eines Hörgerätes. Denn Modelle der neuesten Generation verbinden sich drahtlos mit der Technik des Alltags. Die Technologie ist heute so weit, dass Menschen mit Hörminderung in manchen Bereichen bereits echte Vorteile gegenüber Normalhörenden haben. Lesen Sie, was heute alles möglich ist.

Komfortabel telefonieren: Dieselbe Drahtlos-Technik, wie man sie für die Freisprechanlage im Auto oder das Anschließen von kabellosen Lautsprechern verwendet, bringt Anrufe direkt ins Ohr eines Hörgeräteträgers. "Angenommen oder abgelehnt werden kann das Gespräch per Tastendruck am Hörgerät", erklärt Marco Faltus, Leitung Audiologie beim Hersteller Phonak. Die Hände bleiben frei, Nebengeräusche, etwa auf offener Straße oder in einem Großraumbüro, stören den Nutzer nicht. Diese neuartige Freisprechfunktion ist sowohl bei Android-Betriebssystemen als auch bei iPhone und anderen Herstellern möglich.

Musik und TV ohne Klangverlust: Moderne Hörgeräte verwandeln sich automatisch in klangstarke Bluetooth-Kopfhörer. Möglich macht das ein sogenannter Multimedia-Hub, der es "Audéo B-Direct" ermöglicht, sich mit dem TV-Gerät oder der Stereoanlage zu verbinden und den Klang in Stereo direkt an das Hörgerät zu übermitteln. Diese Plug-and-Play-Lösung hat gleich zwei Vorteile - sie kann von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden und beeinträchtigt nicht den Raumklang. Der Streit um die Lautstärke beim Fernsehabend hat sich damit erledigt.

Bedienung übers Smartphone: Der Hörakustiker stellt die Hörgeräte individuell auf die Bedürfnisse des Nutzers ein, sodass sich die Geräte automatisch an unterschiedliche Hörsituationen anpassen. Manchmal aber ist das Nachjustieren von Hand wichtig. Das funktioniert einfach und unauffällig über eine Smartphone-App. "Besonders für Menschen, die ihre Hörminderung so diskret wie möglich handhaben möchten, ist die Steuerung über das Mobiltelefon ein großes Plus", so Faltus.

Diskretes Design: Selbst herkömmliche Hinter-dem-Ohr-Geräte sind heute so klein, dass sie kaum noch auffallen. Kunststoff in Haut- oder Haarfarbe sowie transparentes Silikon machen das möglich. Darüber hinaus gibt es Geräte, die mehrere Monate im Gehörgang verbleiben und von außen komplett unsichtbar sind. Ebenso wie das Gegenteil: Modelle in auffälligen oder kindgerechten Trendtönen. Weitere Informationen finden Interessierte zum Beispiel unter www.phonak.de.

Keinen Einblick mehr auf sensible Daten

Blickschutzfilter verhindern Ausspähen von PC-Bildschirmen und Notebooks

Studien zeigen: Datendieben wird es oft viel zu
leicht gemacht, Daten visuell auszuspähen.
Blickschutzfilter sorgen dafür, dass bereits aus
einem 60 Grad-Blickwinkel außer der goldenen
Fläche nichts auf dem Monitor erkennbar ist.
Foto: djd/3M
(djd). Egal ob in der Bahn, im Flugzeug oder im Straßencafé: Oft genügt schon ein kurzer Blick über die Schulter auf das aufgeklappte Notebook, um vertrauliche Daten bei Fremden mitlesen zu können. Viele Computeranwender machen es Datendieben allzu einfach, Passwörter und ähnliche wichtige Informationen auszuspähen. Während die Antivirensoftware als Schutz vor Angriffen aus dem Netz heute selbstverständlich ist, unterschätzen viele die Gefahr des sogenannten Visual Hacking. Dabei zeigen Studien: Wer es darauf anlegt, gelangt mit Dreistigkeit und einem neugierigen Blick oft in kürzester Zeit an wertvolle Daten. Jedoch gibt es einfache Hilfsmittel, um neugierige Blicke von Fremden auf den eigenen PC- und Notebook-Bildschirm zu unterbinden.

Täter sind meist in wenigen Minuten erfolgreich

Wie einfach ist es, nur durch Ausspähen sensible Informationen zu erhalten? In Zusammenarbeit mit dem Visual Privacy Advisory Council (VPAC) hat die Firma 3M ein weltweites Experiment durchgeführt, um die Gefahren zu verdeutlichen. Das Resultat der Tests in freiwillig teilnehmenden Unternehmen ist erschreckend: In neun von zehn Fällen konnte der visuelle Hacker an sensible Daten gelangen, bei 45 Prozent der Datendiebstähle dauerte das weniger als eine Viertelstunde. Das Risiko wird dadurch noch erhöht, dass das visuelle Hacken im Allgemeinen unbemerkt abläuft. Besonders fatal: Der Täter benötigt oft nur eine einzige wertvolle Information wie etwa ein Passwort, um anschließend einen großflächigen Datendiebstahl zu starten.

Neugierige Mitleser aussperren

Dabei lässt sich das Risiko schon mit geringem Aufwand wirksam eindämmen: Blickschutzfilter verhindern das Ausspähen vertraulicher Daten. Der hauchdünne Sichtschutz wird einfach auf dem Monitor oder Laptop befestigt und vereitelt das unerwünschte Mitlesen. Die Filter gibt es in einer optisch attraktiven Gold-Optik in vier Größen auch für PC-Monitore von 21,5 bis 24 Zoll. Damit kommt die gewohnte Sicherheit vom Laptop auf den PC, denn auch im Großraumbüro, an der Rezeption, im Gesundheitswesen oder in öffentlichen Räumen gilt: Gelegenheit macht Diebe. Unter www.3M-Blickschutz.de gibt es ausführliche Informationen und Bezugsquellen. Bereits aus einem 60 Grad-Blickwinkel ist - außer der goldenen Fläche - nichts auf dem Monitor erkennbar und dank der neuen Größen sind Teilabdeckungen des Bildschirms passé.