Die Trends von heute und morgen

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Smarte Frischluft für zu Hause

Die automatisierte Wohnraumlüftung in intelligente Haustechnik einbinden

Ein vernetztes, intelligentes Zuhause sorgt für mehr
Sicherheit, spart wertvolle Zeit und senkt Energiekosten.
Lüftungsanlagen können jetzt auch per App gesteuert
und an die persönlichen Anforderungen angepasst werden.
Foto: djd/BDH/Antonioguillem - stock.adobe.com
(djd). 16 Prozent der Deutschen nutzen bereits Smarthome-Lösungen - am meisten verbreitet ist die intelligente Haussteuerung dabei unter den 25-34-Jährigen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte. Ein Smarthome hilft dabei, den Alltag komfortabler zu gestalten, indem es uns viele Steuerungs- und Überwachungstätigkeiten abnimmt.

Mobil steuern

In einem "intelligenten Zuhause" sind die Haustechnik und die Multimedia-Geräte miteinander vernetzt und können zentral ferngesteuert werden. Dazu gehören beispielsweise Sicherheitssysteme sowie eine automatische Lüftungs- und Beleuchtungssteuerung. Mithilfe von Smartphone, Tablet oder Laptop kann der Bewohner eines Smarthomes bequem alle Einstellungen der Haustechnik einsehen und verwalten - egal ob zu Hause oder von unterwegs. Aber auch die Bedienung ohne Endgeräte, etwa über Sprachbefehle oder Handzeichen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Inzwischen sind Smarthome-Lösungen nicht nur im Premium-Wohnbereich zu finden, sondern haben auch im Baubestand des "Otto Normalbürgers" Einzug gehalten. So passt sich zum Beispiel die automatisierte Wohnraumlüftung zunehmend den Anforderungen eines Smarhomes an. Dies ist eine moderne Haustechnologie, die sich aufgrund der dichteren und energieeffizienten Bauweise in den letzten Jahren besonders stark entwickelt hat.

Gesunde Raumluft auf Knopfdruck

Automatische Lüftungsanlagen im Sinne eines Smarthomes denken immer stärker selbst mit: Integrierbare Sensoren für die Messung des Feuchte-, CO2- und Schadstoffgehalts in der Raumluft steuern bei zu hoher Belastung automatisch und bedarfsgerecht den Luftaustausch und sorgen so für noch mehr Energieeffizienz, niedrigere Heizkosten und ein gesundes Raumklima. Moderne Lüftungsgeräte lassen sich nicht nur per Bedienfeld, sondern auch per App über Smartphone, Tablet und Laptop steuern. Wer es noch bequemer möchte, kann die Lüftung durch Sprachbefehle oder sogar Gesten berührungslos bedienen. Durch die Möglichkeit der Einbindung in die Gebäudeleittechnik (GLT) rundet eine Lüftungsanlage das zeitgemäße Wohnkonzept eines Smarthomes ab. Moderne Lüftungssysteme lassen sich damit ganz einfach in ein intelligentes Steuerungsnetzwerk integrieren.

Weitere Informationen zum Thema Wohnraumlüftung und zu den Fördermöglichkeiten liefert die Plattform www.wohnungs-lueftung.de. Initiatoren dieses Verbraucherportals sind die renommiertesten Verbände in der Lüftungsbranche: Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH), Fachverband Gebäude-Klima e.V. (FGK) sowie Verband der Interessensgemeinschaft Dezentrale Wohnungslüftung e.V. (IGDWL).

Mehr Entertainment - per Knopfdruck auf der Fernbedienung

Smart-TV: red button erfüllt Wunsch nach Zusatzinhalten parallel zum Programm

Moderator Jochen Bendel nutzt bereits die
rote Farbtaste auf seiner Fernbedienung.
Foto: djd/www.redbutton.de
(djd). 40 Prozent der Bundesbürger besitzen bereits ein Smart-TV. Für weitere 14 Prozent kommt ein solcher Fernseher mit Internetzugang sowie diversen Multimedia-Funktionen in Frage, wenn das alte Gerät den "Geist aufgibt". Das ergab eine aktuelle Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag von ProSiebenSat.1. Bei Zusatzdiensten und Möglichkeiten eines Smart-TVs würden sich die Zuschauer vor allem über mehr Informationen freuen - seien es allgemeine News aus aller Welt auf Abruf, Wetterinfos oder auch Hintergründe und Promi-News zu einzelnen Sendungen. Viele Befragte würden zudem gerne Live-Sendungen anhalten, "zurückspulen" und später weitersehen.

Das lineare TV im Blick - oder ganz auf Alternativen umschalten

Gleichzeitig fernsehen und Infos abrufen: Das können Zuschauer heute mit dem Tele- oder Videotext. Gern genutzt wird er etwa als Fußball-Liveticker. Mit dem neuen "red button" erlebt der duale Konsum eine ganz neue Qualität - die rote Farbtaste vereint auf dem Smart-TV das aktuelle TV-Programm mit umfangreichen Inhalten aus dem Internet und eigens recherchierten Zusatzinfos zu Sendungen. Ein Knopfdruck auf der Fernbedienung reicht - und man hat zwei Möglichkeiten: kurzweiliges Entertainment für zwischendurch, während man das lineare TV-Programm immer im Blick hat, oder aber ganze Folgen und Highlight-Clips von Lieblingssendungen zu jeder Zeit und als Alternative zum laufenden Programm genießen. Das "red button"-Angebot steht bei allen Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe zur Verfügung: Zusatzinfos zu den Sendungen, aktuelle News, Ratgeber, umfangreiche Mediatheken und spannende Themenkanäle ergänzen das lineare TV-Programm. Durch interaktive Funktionen wie Live-Votings und -Quizes können die Zuschauer zudem aktiv am Programm teilnehmen. Mehr dazu erfährt man unter www.redbutton.de.

Inhalte, die sich die Zuschauer wünschen

Der Clou am "red button" ist also die Doppelnutzung: Man kann das lineare TV-Programm schauen und gleichzeitig diverse Zusatzinhalte direkt auf dem Fernseher nutzen. Zudem bietet die Mediathek zahlreiche Alternativen zum aktuellen Programm - ganz ohne Umschalten oder Zusatzgerät. Damit bietet der "red button" genau das, was sich die TV-User wünschen: tagesaktuelle News von Politik bis Promi-Klatsch, vertiefende Hintergrundinfos zu Sendungen, und auch das regionale Wetter kann bald ganz einfach aufgerufen werden. Alle Inhalte sind gratis, ohne Registrierung und zusätzliche Installation abrufbar. Die Nutzung des "red button" ist einfach und intuitiv: Das Smart-TV oder eine internetfähige Set-Top-Box werden mit dem Internet verbunden, nach dem Drücken der roten Farbtaste auf der Fernbedienung öffnet sich das jeweilige Angebot des Senders.

Meine Identität im Web gehört mir

So behalten Verbraucher die Kontrolle über ihre Daten und Onlinekonten

Mehr Sicherheit für die eigenen Daten im Web: Neue
Lösungen ermöglichen es Verbrauchern, jederzeit die
Hoheit über persönliche und vertrauliche Informationen
zu behalten.
Foto: djd/Keyp/Shutterstock/©Den Rise
(djd). Online eine Überweisung ausführen, auf die Schnelle ein paar Schuhe bestellen oder einen Flug buchen: Selbst wer Onlineshops, Soziale Medien und Co. nur sporadisch nutzt, hinterlässt unweigerlich Spuren im Netz. Verschiedenste Anbieter speichern mit der Zeit persönliche Daten, von der Adresse bis hin zur Bankverbindung. Das öffnet Tür und Tor für Cyber-Gauner, die es auf den Diebstahl dieser digitalen Identitäten abgesehen haben. Selbst renommierte Adressen im Web oder Kreditkartengesellschaften sind nicht vollends vor diesen Risiken gefeit, wie Fälle aus den vergangenen Jahren zeigen. Datenklau und Onlinebetrügereien verursachen Milliardenschäden - und können jeden treffen: Im Jahr 2017 sind laut einer Studie von Norton by Symantec 23 Millionen Bundesbürger Opfer von Cyberkriminalität geworden.

Identifizierung per App

Ein wesentliches Problem: Verbraucher können alleine kaum den Überblick darüber behalten, welche Unternehmen persönliche Daten gespeichert haben - und wie gut diese gesichert sind. Neue Konzepte wie etwa des Münchener Start-Up-Unternehmens Keyp zielen jetzt darauf ab, die persönlichen Daten in einer App auf dem eigenen Smartphone zu belassen, ähnlich wie bei einem Passwortmanager oder einem digitalen "Wallet". Will der Verbraucher eine Onlinebestellung auslösen oder ein neues Webkonto eröffnen, ermöglicht es die App, sich beim jeweiligen Anbieter einzuloggen und zu identifizieren. Der wesentliche Unterschied: Die persönlichen Daten verbleiben jederzeit beim Verbraucher und verschwinden nicht im Datenkosmos.

Nie mehr Passwörter merken

Die gespeicherten Merkmale werden dazu vorab von bereits vorhandenen, vertrauenswürdigen Instanzen bestätigt. Beispielweise kann die Post die Anschrift und die Bank die Kreditkartendaten verifizieren. So kann sich der Webseitenbetreiber wiederum darauf verlassen, dass die übermittelten Identitätsdaten echt und aktuell sind - das bedeutet: einfachere Abläufe und mehr Sicherheit für beide Seiten. "Zu mehr Sicherheit kommt noch ein Plus an Komfort: Verbraucher müssen sich damit in Zukunft weder Passwörter noch Profile merken oder aktualisieren", erklärt Maximilian C. Möhring, Mitgründer und Geschäftsführer von Keyp. Mehr Infos gibt es unter www.keyp.io. In einer seit Mai 2018 laufenden Pilotphase stehen bereits über 100 Identity-Lösungen für Unternehmen zur Verfügung, beginnend ab Herbst des Jahres sollen dann auch Verbraucher die App-Lösung nutzen können.

So winzig und mit so viel Platz für Technik

Das Hightech-Material Titan macht Hörgeräte noch kleiner und komfortabler

Vor allem Menschen, die noch im Berufsleben
stehen, wünschen sich diskrete Hörlösungen.
Foto: djd/Phonak
(djd). Extrem robust, leicht und gut verträglich - wegen dieser Eigenschaften kommt Titan schon lange in der Medizin zum Einsatz, etwa bei Prothesen. Ganz neu sind Hörgeräte mit einer papierdünnen Hülle aus Titan. Ihr Vorteil: Sie sind so klein, dass sie fast unsichtbar direkt im Ohr getragen werden können. Trotzdem hat in ihnen so viel Technik Platz, dass selbst hochgradige Hörminderungen ausgeglichen werden können.

Individuell wie ein Fingerabdruck

Anhand von 1.600 biometrischen Daten werden Hörgeräte aus Titan individuell an den Gehörgang des Trägers angepasst. Auf diese Weise ist es möglich, auch anatomisch anspruchsvolle Gegebenheiten, etwa unterschiedlich weite Gehörgänge beider Ohren, zu berücksichtigen. Weil die Geräte so klein sind, sind sie von außen kaum noch sichtbar. "Bisher wurden die Hüllen vor allem aus Acryl gefertigt", erklärt Marco Faltus, Leiter der Abteilung Audiologie des Schweizer Hörgeräte-Herstellers Phonak. Kunststoff sei aber weniger stabil als Titan und daher zwar für kleine, aber nicht für derart hauchdünne Gehäuse geeignet.
Modelle wie das "Virto B-Titanium" haben jetzt eine so geringe Größe, dass sie 2,5 Millimeter tiefer in den Gehörgang eingeführt werden können als herkömmliche Geräte. Durch unterschiedliche Farben in Hauttönen fallen die diskreten Geräte kaum noch auf. Mehr Informationen sowie eine Datenbank mit Adressen qualifizierter Hörgeräteakustiker gibt es unter www.phonak.de.

Mehr Leistung trotz geringer Größe

Im-Ohr-Geräte nutzen die natürliche Funktion der Ohrmuschel als Schalltrichter. Außerdem verfügen sie über ein spezielles Betriebssystem, das sich automatisch an unterschiedliche Hörsituationen anpasst. Alle 0,4 Sekunden wird die Geräuschkulisse analysiert und die Leistung entsprechend synchronisiert. So wird beispielsweise erfasst, aus welcher Richtung eine Stimme kommt. Auch in lauter Umgebung, im Auto oder im Freien sorgt dies für ein optimales Sprachverständnis.

Lang lebe mein Smartphone

Die fünf besten Tipps für eine nachhaltige Handynutzung

Die Herstellung jedes Smartphones belastet die Umwelt. Einige
Menschen denken daher um und entscheiden sich, ihr Smartphone
etwas länger zu nutzen.
Foto: djd/Deutsche Telekom/Getty Images/Jacob Ammentorp Lund
(djd). Etwa alle zwei Jahre entschließt sich der durchschnittliche Deutsche, sein Smartphone durch ein neues zu ersetzen, das Altgerät verschwindet dann oft in der Schublade. Die kurze Nutzungsdauer ist bedenklich, denn die Herstellung jedes Smartphones belastet die Umwelt. Wertvolle und seltene Ressourcen wie Kupfer, Silber und Gold sind in den Geräten enthalten, die Produktion benötigt zudem viel Wasser und Treibstoff. Einige Menschen denken daher um und entscheiden sich, ihr Smartphone etwas länger zu nutzen. "Es gibt zwei Wege, mit dem Smartphone die Umwelt zu schonen: Zum einen sollte man versuchen, das Gerät so lange wie möglich am Leben zu erhalten, zum anderen gibt es aber auch einige Funktionen wie etwa den Energiesparmodus, die dabei unterstützen können, das Smartphone verantwortungsvoll zu nutzen", erklärt etwa Celina Kranich von der Computerhilfe der Telekom. Hier sind die fünf wichtigsten Tipps für ein langes und umweltfreundliches Smartphone-Leben:

1. Akkulaufzeit

Wer sein Smartphone nachts an der Steckdose hat, riskiert, dass die Akkulaufzeit schnell sinkt, da der Akku durch dieses Vorgehen schneller kaputt geht. Der Grund: Wenn der Akku bereits voll geladen hat, wird er dennoch weitergeladen, um kleinste Ladungsschwankungen auszugleichen. Idealerweise hält man den Handy-Akku im Bereich zwischen 30 und 80 Prozent Ladung.

2. Richtige Netzteilspannung beachten

Die meisten Smartphone-Hersteller haben sich zwar einheitlich auf den Micro-USB-Port als Ladeanschluss geeinigt, dennoch ist Ladegerät nicht gleich Ladegerät. Einige Smartphones "verstehen" sich nur mit bestimmten Netzteilen, etwa aufgrund von Unterschieden bei der Spannung. So kann es sein, dass einige Ladegeräte das Smartphone langsamer aufladen als andere - das Gerät hängt länger an der Steckdose.

3. Energie sparen mit der Cloud

Fotos, Videos und Dokumente lassen sich ganz einfach über verschiedene Apps in eine Cloud verlagern. Das hat viele Vorteile, denn so spart man nicht nur Speicher auf dem Gerät, sondern auch Energie, da die Datenverarbeitung ausgelagert wird.

4. Richtig reinigen

Das Smartphone nicht mit dem Glasreiniger säubern! Auch wenn das Display häufig aus Glas besteht, schaden die Inhaltsstoffe des Reinigers dem Gerät.

5. WLAN nutzen

Viele Smartphone-Verträge inkludieren ein hohes Datenvolumen, das das Surfen unterwegs problemlos ermöglicht. Das ist zwar praktisch - die Nutzung von WLAN ist aber wesentlich energiesparender und umweltschonender.

Mehr Tipps für einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Smartphone gibt es etwa unter www.telekom.de/computerhilfe sowie in der Digital Community unter www.telekom.de/digital-community.

Ohne Worte: Emojis, LOLs und Hashtags

Die digitale Welt hat unsere Kommunikation verändert

"Nicht ohne mein Handy" - viele Kids legen ihr
Smartphone kaum noch aus der Hand.
Foto: djd/Initiative Teachtoday
(djd). Viele Erwachsene blicken mit Sorge auf die Konsumgewohnheiten der jungen Generation, die ganz selbstverständlich mit mobilem Internet und sozialen Netzwerken aufwächst. Anrufe gibt es kaum noch - sie gelten als viel zu zeitaufwändig, stattdessen wird getippt oder eine kurze Sprachnachricht verschickt. Über WhatsApp, SMS, Chat oder Tweets teilt man News, auf Instagram postet man Bilder. Statt ausformulierter Sätze drücken Emojis, LOLs und Hashtags Gefühle und Haltungen aus. Diese Art zu kommunizieren verändert den Sprachgebrauch der jungen User und auch ihr Sozialverhalten.

Das Smartphone ist immer dabei

Das Handy ist zu einem Informations- und Unterhaltungsmedium geworden. Es ist nicht nur Arbeitswerkzeug und Spielzeug, sondern bietet auch zahlreiche Kommunikationsformen, um mit anderen Menschen in Kontakt zu sein. Gerade junge User wollen dazugehören und teilen alles mit der Community: Wen man liebt, was man tut und wie man sich kleidet. Soziale Netzwerke dienen als Plattform der Selbstdarstellung. Täglich verbringen Nutzer viel Lebenszeit mit den digitalen Medien. Dabei nicht den Überblick zu verlieren, sich nicht unter Druck gesetzt oder gestresst zu fühlen, ist eine Herausforderung, die mit diesen neuen Kommunikationsformen einhergeht. So ist es nicht ungewöhnlich, dass viele Nutzer bei einem Nachrichtensignal sofort zum Smartphone greifen, um zu antworten. Das kann sogar so weit gehen, dass manche sich verloren fühlen, sobald das Handy außer Reichweite ist. Wie "abhängig" man ist, lässt sich etwa beim Projekt "(Nicht) ohne mein Handy" auf www.teachtoday.de feststellen.

Du und ich als Werbeträger

Auf der Internetseite der Initiative finden sich zudem weitere Themendossiers zum bewussten Umgang mit digitalen Medien. Manche jungen User ahnen etwa nicht, wie soziale Medien ihre Entscheidungen mitbestimmen. Das zeigt der Erfolg von Social Media-Stars. Weil ihre meist jungen Fans sie als Vorbild betrachten, kaufen sie das, was die Stars empfehlen. Mittlerweile geben viele dieser Influencer ihre Empfehlungen aber bezahlt und im Auftrag von Unternehmen ab. Trotz Kennzeichnungspflicht können Nutzer oft nicht unterscheiden, was eine private Meinung und was eine Werbebotschaft ist. Aber nicht nur Influencer machen Werbung - die Werbeindustrie macht Verbraucher selbst zu Werbeträgern, denn echte Menschen überzeugen mehr als leere Versprechungen im Werbespot. Sie fordern zu Selfies mit Produkten auf, stellen Beiträge zum Liken online und lassen Inhalte oder Produkte von den Usern selbst mitgestalten. Wer mitmacht, sollte sich des Werbecharakters bewusst sein - oder doch lieber beim Posten seiner eigenen Gedanken, Aktivitäten und Fotos bleiben.

Digitale Entgiftung

Umgang mit dem Smartphone: Die vier wichtigsten Expertentipps zu "Digital Detox"

Das Smartphone ist unverzichtbar geworden, ob
Zuhause oder auf Reisen - allerdings sollte man
das Handy regelmäßig auch mal ganz bewusst zur Seite legen.
Foto: djd/Deutsche Telekom/iStockphoto-pixelfit/freepik-lanrentuku
(djd). Fotos posten, Facebook und E-Mails checken, Freunde und Familie erreichen - das Smartphone ist für die meisten von uns unverzichtbar geworden, ob Zuhause oder auf Reisen. Viele unterschätzen dabei jedoch den damit verbundenen Stress. Denn die ständige Erreichbarkeit, und sei es auch nur privat, lässt wenig Luft, einmal richtig auszuspannen. Mit der Smartphone-Invasion kam deshalb auch der Trend zur digitalen Entgiftung - auf Englisch Digital Detox. Ziel ist es, die Nutzung des Smartphones im Alltag einzuschränken, sich weniger ablenken zu lassen und wieder verstärkt anderen Aktivitäten nachzugehen. Was erst einmal leicht klingt, erfordert häufig viel Selbstdisziplin und Willenskraft, denn das Smartphone ist für viele ein selbstverständlicher Alltagsbegleiter. Eine gute Vorbereitung hilft bei der "Entgiftung". Das Smartphone selbst bietet eine Reihe von Möglichkeiten, um die Nutzung beinahe automatisch einzuschränken. Celina Kranich, Expertin bei der Computerhilfe der Telekom, hat die vier wichtigsten Tipps zusammengefasst:

Vier Tipps zur digitalen Entgiftung

1. Mehr ist weniger - hilfreiche Apps installieren: Es klingt ironisch, doch tatsächlich gibt es auch für den Digital-Detox-Trend die passenden Apps. Diese messen etwa, wie häufig wir unser Smartphone entsperren, wie oft wir welche App benutzen und wie viel Zeit wir mit ihnen verbringen.

2. Mitteilungsfunktionen bearbeiten: Das Aufleuchten von Push-Benachrichtigungen lässt den Blick regelmäßig zum Smartphone schweifen. Um diese Ablenkung zu vermeiden, kann man in den Einstellungen des Smartphones die Mitteilungsoptionen anpassen - für jede App individuell. Hier lassen sich Töne ausschalten, Hinweise im Sperrbildschirm oder bei der Verwendung verbieten oder jegliche Mitteilungen deaktivieren.

3. Aus den Augen, aus dem Sinn - Apps deinstallieren: Apps verleiten dazu, aus Langeweile darauf zu klicken, auch, wenn man gerade gar kein bestimmtes Anliegen hat. Nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" kann man bestimmte Apps - etwa soziale Netzwerke - deinstallieren und die Netzwerke stattdessen bei Bedarf im Browser des Smartphones öffnen.

4. Ruhezeiten einrichten: Mit dem Flug- oder dem Nicht-Stören-Modus lassen sich sämtliche Benachrichtigungen und Anrufe mit einem Klick vermeiden. Eine weitere Option ist das Einrichten automatischer Ruhezeiten - so weiß das Smartphone, wann es zu schweigen hat. Beim iPhone kann man über den Nicht-Stören Modus feste Zeitintervalle festlegen, in denen niemand stören darf, Ausnahmen können definiert werden.

Einstellungstipps fürs Smartphone gibt es unter www.telekom.de/digital-community oder unter www.telekom.de/computerhilfe.