Die Trends von heute und morgen

Grenze zwischen Mobilfunk- und Festnetz verschwimmt

Durch schnelle LTE-Verbindungen surfen Verbraucher immer und überall

Bei der Internet-Nutzung machen viele Verbraucher keinen
Unterschied mehr, ob sie unterwegs oder in den eigenen vier
Wänden sind.
Foto: djd/Telefónica Deutschland/Getty
(djd). Keine Digitalisierung ohne schnelles Netz: Der LTE-Ausbau und das damit mögliche mobile Highspeed-Surfen verändert grundlegend die Nutzungsgewohnheiten der Verbraucher. Dabei verschwimmt insbesondere die bisher gewohnte Grenze zwischen Mobilfunk und Festnetz. Schon heute macht es für die Mehrheit der Deutschen (59 Prozent) keinen Unterschied mehr, ob sie das Web mobil oder zu Hause nutzen. Eine schnelle Verbindung zum Surfen, Streamen von Inhalten oder für Cloud-Dienste wird an jedem Ort und jederzeit erwartet. Zu diesem Resultat kommt eine repräsentative Studie, die von Telefónica Deutschland beauftragt wurde. Ein angenehmer Zusatzeffekt: Nur noch einen Anschluss zu haben, spart den Kunden auch noch bares Geld.

Intensive Onlinenutzung auch unterwegs

Ganz gleich ob daheim, ob in der Bahn oder im Stadtpark: Schnelles Internet soll immer und überall verfügbar sein. Bei den 18- bis 29-Jährigen etwa unterscheiden laut Studie 72 Prozent gar nicht mehr, ob sie gerade unterwegs oder daheim ins Netz gehen - ihre Internet-Nutzung bleibt davon unbeeinflusst. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 71 Prozent. Möglich wird dieser Trend durch moderne Smartphones und Tablets, die längst die Leistungsstärke von Computern erreicht haben, sowie die damit möglichen Anwendungen und Apps. Und da der LTE-Ausbau kontinuierlich voranschreitet, wird das mobile Highspeed-Surfen zur Selbstverständlichkeit.

Kein Unterschied zwischen Mobilfunk und Festnetz

Die Mehrheit der Verbraucher möchte somit auch bei den Verträgen, Service-Ansprechpartnern und Kosten nicht mehr zwischen Mobilfunk und Festnetz unterscheiden. Acht von zehn Bundesbürgern (83 Prozent) wünschen sich beides aus einer Hand, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Überholt ist damit auch die frühere Situation, dass Internet zu Hause preisgünstig, unterwegs aber teuer ist. Der Mobilfunkanbieter o2 bietet heute beispielweise den Tarif o2 my All in One XL, der Mobilfunk, Festnetz und Internet aus einer Hand zusammenfasst. Im Monatspreis sind bereits 60 GB Highspeed-Datenvolumen enthalten, sodass das Streamen von Filmen und Musik, Gamen oder speicherintensive Cloud-Dienste auch unterwegs ohne Weiteres möglich sind. Immerhin speichern bereits heute fünf von zehn Befragten wichtige Daten, Fotos und mehr mobil in der Cloud, etwa um sie mit Familie und Freunden zu teilen. Ein Trend, der sich mit dem Netzausbau und der Digitalisierung fortsetzen dürfte.

Schnell unterwegs, schnell zu Hause

Studie: Deutsche nutzen Highspeed-Internet in allen Lebenslagen

Musik wird nicht mehr gekauft, sondern "gemietet":
Dank Streaming-Anbieterund mit schnellen
LTE-Internetverbindungen hat man jederzeit und überall
Zugriff auf die Lieblingssongs.
Foto: djd/Telefónica Deutschland/PantherMedia/HotPhotoPie
(djd). Morgens in der Bahn, abends beim Joggen, am Wochenende beim Faulenzen auf dem Sofa oder an der frischen Luft: Die persönlichen Lieblingssongs oder die aktuelle Staffel der Lieblingsserie sind in allen Lebenslagen und überall dabei. Das bedeutet aber schon lange nicht mehr, dass man den MP3-Player ständig mit neuer Musik oder das Tablet mit den aktuellen Serien-Episoden bespielen muss. Musik und Video sind heute digital auf dem Smartphone oder Tablet immer dabei und werden im Monatsabo bequem "gemietet" statt gekauft. Das Streaming von Songs und Videos ersetzt zunehmend den klassischen Besitz der Inhalte. Die einzige Voraussetzung ist, ähnlich wie beim beliebten Online-Gaming, eine schnelle Internetverbindung. Dabei wollen Nutzer zwischen zu Hause und unterwegs nicht mehr unterscheiden.

Streaming ist beliebt - zu Hause wie im Mobilfunknetz

Das Internet ist dank schneller LTE-Verbindungen im Mobilfunknetz mit hohen Datenraten verfügbar. Sechs von zehn Verbrauchern (59 Prozent) unterscheiden nicht mehr, ob sie das Internet unterwegs oder in den eigenen vier Wänden nutzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die von Telefónica Deutschland beauftragt wurde. Vor allem das Streaming von Videos, Musik und TV-Angeboten wird immer beliebter, egal an welchem Ort: Bei den 18- bis 29-Jährigen streamt bereits fast jeder Zweite die Lieblingsserie oder aktuelle Blockbuster gleichermaßen zu Hause wie unterwegs. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es vier von zehn Befragten. Beliebte Online-Games wie Fortnite werden längst nicht mehr nur am heimischen PC gespielt. Mehr als die Hälfte aller 18- bis 49-Jährigen daddeln auch unterwegs (54 Prozent), obwohl dafür oft ein großes Highspeed-Datenvolumen nötig ist.

Ein schnelles und großes Datenpaket aus einer Hand

Datenintensiv ist zum Beispiel auch die Nutzung von Cloud-Diensten. Mobilfunkanbieter reagieren darauf mit passenden Angeboten wie dem Tarif o2 my All in One XL, der gleichzeitig Mobilfunk, Festnetz und Internet umfasst. Monatlich 60 Gigabyte Highspeed-Datenvolumen für Inhalte und intensives Streaming - ob zu Hause oder unterwegs - sind enthalten. Ein zusätzlicher Festnetzvertrag wird damit überflüssig. Dabei schöpfen keineswegs nur junge Menschen die Möglichkeiten der Digitalisierung voll aus. Laut der bundesweiten Studie unterscheidet auch die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen immer seltener, ob sie via DSL oder LTE surft. Dieser Trend setzt sich bei den über 50-Jährigen fort, zum Beispiel bei der Anwendung von Messaging Diensten (67 Prozent) oder beim Versenden und Teilen von Bildern und Videos (64 Prozent).

Smarte Frischluft für zu Hause

Die automatisierte Wohnraumlüftung in intelligente Haustechnik einbinden

Ein vernetztes, intelligentes Zuhause sorgt für mehr
Sicherheit, spart wertvolle Zeit und senkt Energiekosten.
Lüftungsanlagen können jetzt auch per App gesteuert
und an die persönlichen Anforderungen angepasst werden.
Foto: djd/BDH/Antonioguillem - stock.adobe.com
(djd). 16 Prozent der Deutschen nutzen bereits Smarthome-Lösungen - am meisten verbreitet ist die intelligente Haussteuerung dabei unter den 25-34-Jährigen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte. Ein Smarthome hilft dabei, den Alltag komfortabler zu gestalten, indem es uns viele Steuerungs- und Überwachungstätigkeiten abnimmt.

Mobil steuern

In einem "intelligenten Zuhause" sind die Haustechnik und die Multimedia-Geräte miteinander vernetzt und können zentral ferngesteuert werden. Dazu gehören beispielsweise Sicherheitssysteme sowie eine automatische Lüftungs- und Beleuchtungssteuerung. Mithilfe von Smartphone, Tablet oder Laptop kann der Bewohner eines Smarthomes bequem alle Einstellungen der Haustechnik einsehen und verwalten - egal ob zu Hause oder von unterwegs. Aber auch die Bedienung ohne Endgeräte, etwa über Sprachbefehle oder Handzeichen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Inzwischen sind Smarthome-Lösungen nicht nur im Premium-Wohnbereich zu finden, sondern haben auch im Baubestand des "Otto Normalbürgers" Einzug gehalten. So passt sich zum Beispiel die automatisierte Wohnraumlüftung zunehmend den Anforderungen eines Smarhomes an. Dies ist eine moderne Haustechnologie, die sich aufgrund der dichteren und energieeffizienten Bauweise in den letzten Jahren besonders stark entwickelt hat.

Gesunde Raumluft auf Knopfdruck

Automatische Lüftungsanlagen im Sinne eines Smarthomes denken immer stärker selbst mit: Integrierbare Sensoren für die Messung des Feuchte-, CO2- und Schadstoffgehalts in der Raumluft steuern bei zu hoher Belastung automatisch und bedarfsgerecht den Luftaustausch und sorgen so für noch mehr Energieeffizienz, niedrigere Heizkosten und ein gesundes Raumklima. Moderne Lüftungsgeräte lassen sich nicht nur per Bedienfeld, sondern auch per App über Smartphone, Tablet und Laptop steuern. Wer es noch bequemer möchte, kann die Lüftung durch Sprachbefehle oder sogar Gesten berührungslos bedienen. Durch die Möglichkeit der Einbindung in die Gebäudeleittechnik (GLT) rundet eine Lüftungsanlage das zeitgemäße Wohnkonzept eines Smarthomes ab. Moderne Lüftungssysteme lassen sich damit ganz einfach in ein intelligentes Steuerungsnetzwerk integrieren.

Weitere Informationen zum Thema Wohnraumlüftung und zu den Fördermöglichkeiten liefert die Plattform www.wohnungs-lueftung.de. Initiatoren dieses Verbraucherportals sind die renommiertesten Verbände in der Lüftungsbranche: Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH), Fachverband Gebäude-Klima e.V. (FGK) sowie Verband der Interessensgemeinschaft Dezentrale Wohnungslüftung e.V. (IGDWL).

Mehr Entertainment - per Knopfdruck auf der Fernbedienung

Smart-TV: red button erfüllt Wunsch nach Zusatzinhalten parallel zum Programm

Moderator Jochen Bendel nutzt bereits die
rote Farbtaste auf seiner Fernbedienung.
Foto: djd/www.redbutton.de
(djd). 40 Prozent der Bundesbürger besitzen bereits ein Smart-TV. Für weitere 14 Prozent kommt ein solcher Fernseher mit Internetzugang sowie diversen Multimedia-Funktionen in Frage, wenn das alte Gerät den "Geist aufgibt". Das ergab eine aktuelle Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag von ProSiebenSat.1. Bei Zusatzdiensten und Möglichkeiten eines Smart-TVs würden sich die Zuschauer vor allem über mehr Informationen freuen - seien es allgemeine News aus aller Welt auf Abruf, Wetterinfos oder auch Hintergründe und Promi-News zu einzelnen Sendungen. Viele Befragte würden zudem gerne Live-Sendungen anhalten, "zurückspulen" und später weitersehen.

Das lineare TV im Blick - oder ganz auf Alternativen umschalten

Gleichzeitig fernsehen und Infos abrufen: Das können Zuschauer heute mit dem Tele- oder Videotext. Gern genutzt wird er etwa als Fußball-Liveticker. Mit dem neuen "red button" erlebt der duale Konsum eine ganz neue Qualität - die rote Farbtaste vereint auf dem Smart-TV das aktuelle TV-Programm mit umfangreichen Inhalten aus dem Internet und eigens recherchierten Zusatzinfos zu Sendungen. Ein Knopfdruck auf der Fernbedienung reicht - und man hat zwei Möglichkeiten: kurzweiliges Entertainment für zwischendurch, während man das lineare TV-Programm immer im Blick hat, oder aber ganze Folgen und Highlight-Clips von Lieblingssendungen zu jeder Zeit und als Alternative zum laufenden Programm genießen. Das "red button"-Angebot steht bei allen Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe zur Verfügung: Zusatzinfos zu den Sendungen, aktuelle News, Ratgeber, umfangreiche Mediatheken und spannende Themenkanäle ergänzen das lineare TV-Programm. Durch interaktive Funktionen wie Live-Votings und -Quizes können die Zuschauer zudem aktiv am Programm teilnehmen. Mehr dazu erfährt man unter www.redbutton.de.

Inhalte, die sich die Zuschauer wünschen

Der Clou am "red button" ist also die Doppelnutzung: Man kann das lineare TV-Programm schauen und gleichzeitig diverse Zusatzinhalte direkt auf dem Fernseher nutzen. Zudem bietet die Mediathek zahlreiche Alternativen zum aktuellen Programm - ganz ohne Umschalten oder Zusatzgerät. Damit bietet der "red button" genau das, was sich die TV-User wünschen: tagesaktuelle News von Politik bis Promi-Klatsch, vertiefende Hintergrundinfos zu Sendungen, und auch das regionale Wetter kann bald ganz einfach aufgerufen werden. Alle Inhalte sind gratis, ohne Registrierung und zusätzliche Installation abrufbar. Die Nutzung des "red button" ist einfach und intuitiv: Das Smart-TV oder eine internetfähige Set-Top-Box werden mit dem Internet verbunden, nach dem Drücken der roten Farbtaste auf der Fernbedienung öffnet sich das jeweilige Angebot des Senders.

Meine Identität im Web gehört mir

So behalten Verbraucher die Kontrolle über ihre Daten und Onlinekonten

Mehr Sicherheit für die eigenen Daten im Web: Neue
Lösungen ermöglichen es Verbrauchern, jederzeit die
Hoheit über persönliche und vertrauliche Informationen
zu behalten.
Foto: djd/Keyp/Shutterstock/©Den Rise
(djd). Online eine Überweisung ausführen, auf die Schnelle ein paar Schuhe bestellen oder einen Flug buchen: Selbst wer Onlineshops, Soziale Medien und Co. nur sporadisch nutzt, hinterlässt unweigerlich Spuren im Netz. Verschiedenste Anbieter speichern mit der Zeit persönliche Daten, von der Adresse bis hin zur Bankverbindung. Das öffnet Tür und Tor für Cyber-Gauner, die es auf den Diebstahl dieser digitalen Identitäten abgesehen haben. Selbst renommierte Adressen im Web oder Kreditkartengesellschaften sind nicht vollends vor diesen Risiken gefeit, wie Fälle aus den vergangenen Jahren zeigen. Datenklau und Onlinebetrügereien verursachen Milliardenschäden - und können jeden treffen: Im Jahr 2017 sind laut einer Studie von Norton by Symantec 23 Millionen Bundesbürger Opfer von Cyberkriminalität geworden.

Identifizierung per App

Ein wesentliches Problem: Verbraucher können alleine kaum den Überblick darüber behalten, welche Unternehmen persönliche Daten gespeichert haben - und wie gut diese gesichert sind. Neue Konzepte wie etwa des Münchener Start-Up-Unternehmens Keyp zielen jetzt darauf ab, die persönlichen Daten in einer App auf dem eigenen Smartphone zu belassen, ähnlich wie bei einem Passwortmanager oder einem digitalen "Wallet". Will der Verbraucher eine Onlinebestellung auslösen oder ein neues Webkonto eröffnen, ermöglicht es die App, sich beim jeweiligen Anbieter einzuloggen und zu identifizieren. Der wesentliche Unterschied: Die persönlichen Daten verbleiben jederzeit beim Verbraucher und verschwinden nicht im Datenkosmos.

Nie mehr Passwörter merken

Die gespeicherten Merkmale werden dazu vorab von bereits vorhandenen, vertrauenswürdigen Instanzen bestätigt. Beispielweise kann die Post die Anschrift und die Bank die Kreditkartendaten verifizieren. So kann sich der Webseitenbetreiber wiederum darauf verlassen, dass die übermittelten Identitätsdaten echt und aktuell sind - das bedeutet: einfachere Abläufe und mehr Sicherheit für beide Seiten. "Zu mehr Sicherheit kommt noch ein Plus an Komfort: Verbraucher müssen sich damit in Zukunft weder Passwörter noch Profile merken oder aktualisieren", erklärt Maximilian C. Möhring, Mitgründer und Geschäftsführer von Keyp. Mehr Infos gibt es unter www.keyp.io. In einer seit Mai 2018 laufenden Pilotphase stehen bereits über 100 Identity-Lösungen für Unternehmen zur Verfügung, beginnend ab Herbst des Jahres sollen dann auch Verbraucher die App-Lösung nutzen können.

So winzig und mit so viel Platz für Technik

Das Hightech-Material Titan macht Hörgeräte noch kleiner und komfortabler

Vor allem Menschen, die noch im Berufsleben
stehen, wünschen sich diskrete Hörlösungen.
Foto: djd/Phonak
(djd). Extrem robust, leicht und gut verträglich - wegen dieser Eigenschaften kommt Titan schon lange in der Medizin zum Einsatz, etwa bei Prothesen. Ganz neu sind Hörgeräte mit einer papierdünnen Hülle aus Titan. Ihr Vorteil: Sie sind so klein, dass sie fast unsichtbar direkt im Ohr getragen werden können. Trotzdem hat in ihnen so viel Technik Platz, dass selbst hochgradige Hörminderungen ausgeglichen werden können.

Individuell wie ein Fingerabdruck

Anhand von 1.600 biometrischen Daten werden Hörgeräte aus Titan individuell an den Gehörgang des Trägers angepasst. Auf diese Weise ist es möglich, auch anatomisch anspruchsvolle Gegebenheiten, etwa unterschiedlich weite Gehörgänge beider Ohren, zu berücksichtigen. Weil die Geräte so klein sind, sind sie von außen kaum noch sichtbar. "Bisher wurden die Hüllen vor allem aus Acryl gefertigt", erklärt Marco Faltus, Leiter der Abteilung Audiologie des Schweizer Hörgeräte-Herstellers Phonak. Kunststoff sei aber weniger stabil als Titan und daher zwar für kleine, aber nicht für derart hauchdünne Gehäuse geeignet.
Modelle wie das "Virto B-Titanium" haben jetzt eine so geringe Größe, dass sie 2,5 Millimeter tiefer in den Gehörgang eingeführt werden können als herkömmliche Geräte. Durch unterschiedliche Farben in Hauttönen fallen die diskreten Geräte kaum noch auf. Mehr Informationen sowie eine Datenbank mit Adressen qualifizierter Hörgeräteakustiker gibt es unter www.phonak.de.

Mehr Leistung trotz geringer Größe

Im-Ohr-Geräte nutzen die natürliche Funktion der Ohrmuschel als Schalltrichter. Außerdem verfügen sie über ein spezielles Betriebssystem, das sich automatisch an unterschiedliche Hörsituationen anpasst. Alle 0,4 Sekunden wird die Geräuschkulisse analysiert und die Leistung entsprechend synchronisiert. So wird beispielsweise erfasst, aus welcher Richtung eine Stimme kommt. Auch in lauter Umgebung, im Auto oder im Freien sorgt dies für ein optimales Sprachverständnis.

Lang lebe mein Smartphone

Die fünf besten Tipps für eine nachhaltige Handynutzung

Die Herstellung jedes Smartphones belastet die Umwelt. Einige
Menschen denken daher um und entscheiden sich, ihr Smartphone
etwas länger zu nutzen.
Foto: djd/Deutsche Telekom/Getty Images/Jacob Ammentorp Lund
(djd). Etwa alle zwei Jahre entschließt sich der durchschnittliche Deutsche, sein Smartphone durch ein neues zu ersetzen, das Altgerät verschwindet dann oft in der Schublade. Die kurze Nutzungsdauer ist bedenklich, denn die Herstellung jedes Smartphones belastet die Umwelt. Wertvolle und seltene Ressourcen wie Kupfer, Silber und Gold sind in den Geräten enthalten, die Produktion benötigt zudem viel Wasser und Treibstoff. Einige Menschen denken daher um und entscheiden sich, ihr Smartphone etwas länger zu nutzen. "Es gibt zwei Wege, mit dem Smartphone die Umwelt zu schonen: Zum einen sollte man versuchen, das Gerät so lange wie möglich am Leben zu erhalten, zum anderen gibt es aber auch einige Funktionen wie etwa den Energiesparmodus, die dabei unterstützen können, das Smartphone verantwortungsvoll zu nutzen", erklärt etwa Celina Kranich von der Computerhilfe der Telekom. Hier sind die fünf wichtigsten Tipps für ein langes und umweltfreundliches Smartphone-Leben:

1. Akkulaufzeit

Wer sein Smartphone nachts an der Steckdose hat, riskiert, dass die Akkulaufzeit schnell sinkt, da der Akku durch dieses Vorgehen schneller kaputt geht. Der Grund: Wenn der Akku bereits voll geladen hat, wird er dennoch weitergeladen, um kleinste Ladungsschwankungen auszugleichen. Idealerweise hält man den Handy-Akku im Bereich zwischen 30 und 80 Prozent Ladung.

2. Richtige Netzteilspannung beachten

Die meisten Smartphone-Hersteller haben sich zwar einheitlich auf den Micro-USB-Port als Ladeanschluss geeinigt, dennoch ist Ladegerät nicht gleich Ladegerät. Einige Smartphones "verstehen" sich nur mit bestimmten Netzteilen, etwa aufgrund von Unterschieden bei der Spannung. So kann es sein, dass einige Ladegeräte das Smartphone langsamer aufladen als andere - das Gerät hängt länger an der Steckdose.

3. Energie sparen mit der Cloud

Fotos, Videos und Dokumente lassen sich ganz einfach über verschiedene Apps in eine Cloud verlagern. Das hat viele Vorteile, denn so spart man nicht nur Speicher auf dem Gerät, sondern auch Energie, da die Datenverarbeitung ausgelagert wird.

4. Richtig reinigen

Das Smartphone nicht mit dem Glasreiniger säubern! Auch wenn das Display häufig aus Glas besteht, schaden die Inhaltsstoffe des Reinigers dem Gerät.

5. WLAN nutzen

Viele Smartphone-Verträge inkludieren ein hohes Datenvolumen, das das Surfen unterwegs problemlos ermöglicht. Das ist zwar praktisch - die Nutzung von WLAN ist aber wesentlich energiesparender und umweltschonender.

Mehr Tipps für einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Smartphone gibt es etwa unter www.telekom.de/computerhilfe sowie in der Digital Community unter www.telekom.de/digital-community.